Partizipationspotenziale im Rahmen von Kinder- und Jugendparlamenten: Überlegungen vor dem Hintergrund der Ungleichheitstheorie von Pierre Bourdieu

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GRIN Verlag, Mar 10, 2011 - Education - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Universität Trier (Pädagogik), Veranstaltung: Care Crisis: Betreuung, Erziehung und Bildung in der frühen Kindheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Von verschiedenen Seiten wird dazu gedrängt sich mit dem Thema der Kinder- und Jugendpartizipation auseinander zusetzten. Ziel ist eine Mitwirkung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen, da sie die Generation ist, welche die gegenwärtigen politischen Entscheidungen in der Zukunft tragen muss. Des Weiteren wird durch eben diese Teilhabe dazu beigetragen, dass Jugendliche langsam politische Verantwortung übernehmen und Handlungskompetenzen erwerben. Hier stellen sich jedoch die Fragen, wer diese Jugendlichen denn sind, denen Beteiligungsangebote dargelegt werden und ob es in der Realität möglich ist, schichtunabhängig allen Kindern und Jugendlichen gleiche Partizipationsmöglichkeiten zu gewähren. Hierzu werde ich zunächst den Partizipationsbegriff näher erläutern, um daran anschließend Leitlinien und weitere Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Partizipation zu beschreiben. Im Anschluss erläutere ich eine gezielte Möglichkeit der Partizipation in Form von Kinder- und Jugendparlamenten und analysiere deren Zusammensetzungen. Diese Analyse dient dazu herauszufinden, ob die im Vorfeld genannten Leitlinien einer erfolgreichen Partizipation in dieser bestimmten Form der Beteiligung gewährleistet sind. Hierzu gehe ich auf die Ungleichheitstheorie des französischen Soziologen Pierre Boudieu ein und erläutere seine Sozialraum- und Habitustheorie, in welcher er das zustande kommen sozialer Ungleichheit thematisiert. Daraufhin werde ich diese Theoriebausteine dazu verwenden, um zu erläutern, aus welchen Gründen manche Menschen sich den Partizipationsangeboten entziehen bzw. für diese gar nicht empfänglich zu sein scheinen. Den Abschluss bildet das Fazit, in welchem ich die zuvor gewonnenen Erkenntnisse zusammentrage und kurz auf deren Folgen eingehe.
 

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2.1 Begriffserklärung 2.2 Leitlinien 2.3 Individuelle 3.1 Zusammensetzung 4.1 Habitus 4.2 Partizipationspotenziale Abbildung nach Hermann Baden-Württemberg Beitreten eines Kinder bereits politisch interessiert bestimmten Beteiligung von Kindern Beteiligungsformen Burdewick 2003 Engagement der Kinder erfolgreiche Partizipation erläutern Form von Kinder Geschmack gesellschaftliche Vorraussetzungen gesellschaftlichen Querschnitt gungsform Habitustheorie Hafeneger 2008 Hierzu Hintergrund der Ungleichheitstheorie Individuelle und gesellschaftliche inkorporiertes Kulturkapital Institutionalisierte Jugendparlamente Jugend und Politik Jugendgemeinderäte in Prozent Jugendgemeinderäten nach Schularten Jugendli jungen Generation Kapitalbegriff Kapitalstruktur Kapitalvolumen Kindern und Jugendlichen Knau Kompetenzen Kriftel kulturellen Kapital kulturellen und ökonomischen Menschen Mitglieder von Jugendgemeinderäten Möglichkeit Neuwied ökonomischen Kapital Palentien/Klaus Hurrelmann Hrsg parlamentarische bzw Partizipationsangeboten Partizipationsformen Partizipationspotenziale in Kinder Pierre Bourdieu Politik auseinanderzusetzten politische Beteiligung politische Inhalte Position im sozialen projektorientierte Formen Rehbein repräsentativen Ressourcen Schamgefühl Schularten in Prozent soziale Herkunft soziale Kapital sozialen Raum Sozialraumtheorie Stellung im sozialen Suderland 2009 Teilhabe von Kindern Ungleichheitstheorie von Pierre verschiedenen Klassen versucht Bourdieu wichtige Vorraussetzung Zusammensetzung der Jugendgemeinderäte Zusammensetzung eines Kinder

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