Patentbewertung und die Rolle von Patenten in der Technologiefr haufkl„rung

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Diplomica Verlag, 2011 - Business & Economics - 90 pages
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Sowohl in Deutschland als auch in anderen L„ndern der Welt kommt immateriellen Verm”gensgegenst„nden eine stetig wachsende Bedeutung zu. So h„ngen nach einer Studie der Credit Suisse First Boston ca. 75% der Werte der "Fortune 500"-Unternehmen von immateriellen Verm”gensgegenst„nden wie Patenten und Marken, Urheberrechten und Software ab. Der deutsche Gesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) dem Bilanzierenden das Wahlrecht einger„umt, selbst geschaffene immaterielle Verm”gensgegenst„nde des Anlageverm”gens zu aktivieren. Bis auf einige Ausnahmen k”nnen also beispielsweise selbsterstellte Patente in die Bilanz aufgenommen werden. Ein erstes Ziel dieses Buches ist es daher, sowohl die nationalen als auch internationalen Rechnungslegungsvorschriften zur Bewertung und Bilanzierung von Patenten darzulegen. Nach einer erfolgten Bewertung im Sinne der Rechnungslegungsvorschriften ist jedoch nicht immer eindeutig, welchen tats„chlichen Wert ein Patent bzw. ein Patentportfolio f r ein Unternehmen oder f r andere Unternehmen besitzt. Eine Beschr„nkung der Analyse auf Daten aus dem Rechnungswesen ist des Weiteren nicht dazu geeignet, technologischen Wandel und die daraus entstehenden Herausforderungen so rechtzeitig zu erkennen, dass angemessen auf technologische Diskontinuit„ten oder auf andere Entwicklungen des Wettbewerbs reagiert werden kann. Gerade hierzu ist die Gesch„ftsf hrung bzw. der Vorstand eines Unternehmens gem„á õ 91 Abs. 2 AktG aber verpflichtet. Daher sind geeignete Maánahmen zu treffen, insbesondere ist ein šberwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gef„hrdende Entwicklungen fr h erkannt werden. Die technologische Entwicklung in internationalen M„rkten nimmt stetig an Geschwindigkeit zu. Unternehmen werden dazu gezwungen, sich immer fr hzeitiger mit sich wandelnden Technologien und deren Auswirkungen auf das eigene Gesch„ftsmodell zu befassen. Patente bieten hierbei oft die einzige M”glichkeit, technologische Neuentwicklungen bereits vor ihrem Markteintritt zu erkennen. Dementsprechend ist Patenten unbedingt eine Fr hindikatorfunktion f r technologische Entwicklungen einzur„umen. Ihre Analyse sollte daher einen unverzichtbaren Bestandteil technologischer Konkurrenzanalysen bilden, um entsprechende Reaktionsstrategien entwickeln zu k”nnen. Hervorzuheben ist die Tatsache, dass selbst Patente relativ sp„t anzeigen, welche technologischen Wettbewerbsentwicklungen es gibt. Ihre Ver”ffentlichung findet erst 18 Monate nach der Anmeldung statt, also fr hestens 18 Monate nach der Erfindungst„tigkeit. In diesem Buch soll daher in einem zweiten Schritt untersucht werden, welche Verfahren dazu zweckdienlich sind, gem„á dem Erfordernis des õ 91 Abs. 2 AktG den Fortbestand eines Unternehmens gef„hrdende Entwicklungen im Rahmen des strategischen Technologiemanagements fr h zu erkennen. Hierbei soll insbesondere auch die Rolle der Patente in der Technologiefr haufkl„rung herausgestellt werden.
 

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I
1
II
3
III
8
IV
36
V
53
VI
70
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Common terms and phrases

Abbildung aktiven Markt Aktivitätskennzahlen Analyse Anmeldung Ansoff Anzahl der Patentanmeldungen Auslandsanmeldungen Basis beizulegende Wert bestimmt Betafaktor betriebswirtschaftliche Bewertung immaterieller Bewertung von Patenten Bewertungsanlässe Bewertungsverfahren Bilanzierung BilMoG Call-Option Conjoint-Analyse definiert Deskriptoren Diskontinuität ebenda Economic Ensthaler Erfindung ermittelt Ernst erzielbaren Betrag externen Fair Value FN-IDW Folgenden Formel Forschung und Entwicklung Frühaufklärung gemäß IAS Gliederungspunkt Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung GRUR Herstellungskosten HGB n.F. hierzu hohe immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Werte immateriellen Vermögenswerts Income Approach Indikatoren Informationen Institut der Wirtschaftsprüfer Instrument der strategischen internationalen Rechnungslegungsvorschriften internen Kennzahl Kosten Lizenzanalogie Lizenzgebühren Lizenzpreisanalogie Management Marktwert Nutzen Nutzung Nutzungsdauer ökonomische options Pakes Patentanalyse als Instrument Patentbewertung Patentdaten Patenterteilungen Patentfamilien Patentinformationen Patentinhaber Patentkennzahlen Patentlaufzeit Patentschriften PatG Planung von Forschung Praxisleitfaden zum Patentmanagement Produkte Realoption Reitzig relevanten Roadmapping schwache Signale selbsterstellte immaterielle sowie Spranger strategische Planung Strübbe Szenariotechnik Technologie Roadmap Technologiefeld Technologiefrühaufklärung Technologiefrüherkennung Technologiemanagement Technology indicators Teilbereiche Textmining unterschiedlichen value Verfahren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Wertermittlung Wiederbeschaffungskosten wirtschaftlichen

About the author (2011)

Simon Frederic Twarok wurde 1982 in Buxtehude geboren. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre, welches er an der Otto-von-Guericke Universit„t Magdeburg begonnen hatte, fokussierte er in den Bereichen Gr ndungsmanagement und Recht. 2010 erwarb er an der Leuphana Universit„t L neburg den akademischen Grad Diplom-Kaufmann. Bereits w„hrend des Studiums sammelte der Autor umfangreiche Praxiserfahrungen u.a. bei renommierten Wirtschaftspr fern, Unternehmensberatern und Finanzdienstleistern und entwickelte aufgrund dieser Aktivit„ten ab dem Jahr 2007 die Idee zu diesem Buch. Mehr als sieben Monate nach der Erstellung dieses Buches erweiterte das Institut f r Wirtschaftspr fer im August 2010 den Standard IDW S5: "Grunds„tze zur Bewertung immaterieller Werte" um den Entwurf des Kapitels "Besonderheiten bei der Bewertung von Technologien". Nicht zuletzt hierdurch wird die hohe Aktualit„t der Thematik des Buches offenbar.

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