Patientenverfügung für einen würdigen Tod bei nicht mehr bestehender Kommunikationsfähigkeit

Front Cover
GRIN Verlag, Jun 9, 2008 - Business & Economics - 35 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,7, Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden (Fachhochschule Schmalkalden), Veranstaltung: Recht des Generationswechsels, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Oft kommt es vor, dass ein Mensch durch einen Unfall oder eine unheilbare Krankheit in eine Situation gerät, in welcher er nur noch durch Geräte am Leben gehalten werden kann und der Tod unvermeidlich ist. Meist ist er dann selbst nicht mehr in der Lage, eigene Entscheidungen über Behandlungsmöglichkeiten zu treffen und so z.B. seine Einwilligung zu lebensverlängernden Maßnahmen zu geben. Solche Situationen können sowohl für den Patienten als auch für seine Angehörigen sehr belastend sein. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zur Vorsorge eine Patientenverfügung aufzusetzen. Eine klare Trennung der einzelnen Abschnitte fällt sehr schwer, jedoch soll diese Hausarbeit eingangs klären, was eine Patientenverfügung ist, was sie beinhalten sollte, wo man zu diesem Thema Hilfe erhalten kann und was sonst an Grundkenntnissen nötig ist. Zum Thema Patientenverfügung gibt es bisher keine gesetzliche Regelung. Die Probleme die sich dadurch in der Praxis ergeben, sollen im zweiten Teil dieser Arbeit aufgeführt werden. Um diesen Problemen im Bereich der Patientenverfügung entgegenzuwirken, hat sich der Deutsche Juristentag im Jahr 2006 mit der Thematik „Patientenautonomie und Strafrecht bei der Sterbebegleitung“ auseinandergesetzt. Ein Überblick über die Reformvorschläge und letztendlichen Beschlüsse im zivilrechtlichen Bereich dieses Themas, sowie die Kritik an diesen Beschlüssen soll im letzten Teil der Arbeit wiedergegeben werden. Ein Mensch kann durch eine Patientenverfügung festlegen, welche Behandlungen vorgenommen und welche unterlassen werden sollen, sollte er einmal in die Lage geraten, nicht mehr selber Entscheidungen über bestimmte medizinische Maßnahmen treffen zu können oder diesen zuzustimmen. Die PV wendet sich also direkt an die behandelnden Ärzte oder an das Pflegepersonal. Aber auch für Verwandte, Betreuer und Freunde ist die PV ein guter Anhaltspunkt, um zu erforschen, was der Patient im Ernstfall möchte. Voraussetzung, damit eine PV wirksam wird, ist also die fehlende Einwilligungsfähigkeit des Patienten. Diese ist gegeben, wenn der Patient die Folgen und Risiken seiner Entscheidung nicht mehr abschätzen kann oder aufgrund seines körperlichen Zustandes, wie z.B. Koma, nicht mehr in der Lage ist, eine Willensäußerung von sich zu geben. Aus juristischer Sicht handelt es sich bei der PV also um eine Willenserklärung. Diese kann jederzeit widerrufen werden.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

3.1 Der Deutsche 3.2 Weitere Gremien aktive Sterbehilfe Alpmann Brockhaus Angst Anhang Ansätze zur gesetzlichen Apparatemedizin ärztlichen auseinandergesetzt Behandlung Bereich der PV Betreuungsverfügung Bewohner BGH vom 17 Bindungswirkung Bluttransfusion Deutschen Hospiz Stiftung Deutscher Juristentag 2006 eigene PV einwilligungsunfähig Enquete-Kommission Ernstfall erst Erstellung einer PV Fachlexikon Recht 2004 Fall Familienangehörige Form eine PV Generalvollmacht gesetzlich geregelte Sterbehilfe gesetzliche Regelung gibt Handeln Hausarbeit Hospiz Stiftung zeigt http://de.wikipedia.org/wiki/Patientenverf%C3%BCgung http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe http://www.bmj.bund.de/media/archive/695.pdf http://www.djt.de/index.php http://www.patiententestament.com http://www.patiententestament.com/Pat/pform.htm Juristen klar konkret Krankenhaus künstlichen Ernährung Leben lebensverlängernde Maßnahmen Mandanten individuell meist Menschen muss neue medizinische Maßnahmen Notar Notare notariellen Beurkundung Notarin Frau Patientenverfügung 2000 Pflegedienstleiter Pflegeheim Pflegepersonal Probleme im Bereich PV halten PV nicht eindeutig PV sollte Regelung der PV Richtlinie Schriftform Selbstbestimmungsrecht Situation soll sowie Rudolf/Bittler Sterbebegleitung StGB strafbar Strafrecht Thema PV tödlichen Verlauf angenommen Umfrage der Deutschen Unterlassen Verfügende Verrel viele Vorfeld Vorliegen einer PV Vormundschaftsgerichts Vorsorgeverfügungen 2003 Vorsorgevollmachten 2005 Wille des Patienten Winkler

Bibliographic information