Patientenverfügungen nach dem neuen Recht

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GRIN Verlag, 2009 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 13, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Grundlagen der Rechtsgeschaftslehre sowie des Arzthaftungsrechts, Sprache: Deutsch, Abstract: Der enorme Fortschritt in der Medizin hat es moglich gemacht, Krankheiten in kurzester Zeit z.B. mittels Antibiotika zu heilen, die noch vor einhundert Jahren todlich verliefen. Magnetresonanztomographie und ahnliche Verfahren helfen, minimal invasiv Gewebeanomalien oder Verletzungen zu lokalisieren, wo fruher ein Einblick nicht moglich war, wie z.B. innerhalb des Gehirns. Strahlen- und Chemotherapie werden immer wirksamer im Kampf gegen Krebs. Die Lebenserwartung konnte erheblich verlangert werden. Moderne Intensivmedizin erlaubt es auch, den Ausfall ganzer Organe durch Maschinen zu kompensieren und einen Menschen noch uber Jahre hinweg am Leben zu erhalten, wahrend er fruher noch innerhalb von Tagen oder Stunden verstarb. Allerdings beunruhigt die kunstliche Lebensverlangerung mittels Intensivmedizin die Menschen zunehmend. Viele furchten sich vor Ubertherapie und einer aus ihrer Sicht sinnlosen Verlangerung des Sterbeprozesses verbunden mit einer Verlangerung des Leidens. Daher beschaftigen sich mehr und mehr Burger mit der Frage, wie sie ihr Lebensende und ihr Sterben gestalten wollen sowie der Frage, wie sie ihren Willen durchsetzen konnen, wenn sie ihn nicht mehr nach aussen kundtun konnen. In diesem Zusammenhang wurden sogenannte Patientenverfugungen zuletzt heftig im Bundestag diskutiert - wie man an den drei Gesetzentwurfen erkennen kann - die auch nach Verlust jeglicher Kommunikations- und/oder Einwilligungsfahigkeit den in gesunden Tagen gefassten Willen uberbringen sollen. Dabei kam ein Drittes Gesetz zur Anderung des Betreuungsrechts" heraus, womit die Patientenverfugung ab 01.09.2009 im BGB geregelt sein wird. Diese Arbeit soll einen Einblick in die Dimensionen jener Problematik geben. Am Anfang stehen die Grundlagen wi
 

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Contents

Medizinischer Hintergrund
4
Strafrechtliche Bewertung von Patientenverfügungen
10
Das neue Gesetz in der Diskussion
19
Arzthaftungsrecht
22
Copyright

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Common terms and phrases

Abfassung einer Patientenverfügung Absatz aktive Sterbehilfe aktuellen Willen Aktz Allerdings allgemeine Handlungsfreiheit Allgemeiner Teil alten Persönlichkeit Änderung des Betreuungsrechts Angehörigen antizipiert apallische Syndrom Arzt und Vertreter Arzthaftungsrecht ärztlicher Aufklärung aufgrund Aufl Äußerung Baden-Baden Becker-Schwarze Behandlung Beschluss Betreuer Betreuungsgericht Betroffenen BGB n.F. Boecken Bosbach Bosbach-Entwurf Brockhaus daher Demenz Drittes Gesetz Einwilligung Einwilligungsbedürftigkeit Einwilligungsfähigkeit FamFG Frage Geschäftsfähigkeit Gesetz zur Änderung gesetzlichen Regulierung Grundrechte Gültigkeitsgarantie Hirntod hrsg Intensivmedizin Ipsen Jahre jederzeit widerruflich Juris kommenden Gesetz Kommentar körperliche Unversehrtheit Krankheit Landwehr Leben Lebensbeendigung Lebensende Lebensschutz aus Art Marion Albers Maßnahme medizinisch Menschenwürde möglich MüKo/Schwab München 2008 zitiert mutmaßlichen Willens neue Gesetz Nichteinwilligung notarielle Beurkundung Patien Patienten Patientenautonomie Patientenwillens Pschyrembel Recht auf Suizid Reichweitenbegrenzung Sachs/Sachs Schließlich Schriftform Schuler-Harms Sicht Situation soll somit sowie stellt StGB strafrechtlichen Stünker Suizidenten Teil des BGB tenverfügung Tötung auf Verlangen Übermaßverbot Unterlassen unzumutbar Verfasser Verfassungsrecht Verfügung Verrel Volljährigen Vorsorgevollmacht Willenserklärung Wunder XII ZB Zivilrecht Zivilsenat zurechnungsfähig Zustand

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