Patriarchat als Sklaverei: Gesellschaftskritik unter dem Gender-Aspekt in Gertrudis Gómez de Avellaneda: "Sab" (1841)

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GRIN Verlag, 2008 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Romanistik-Institut), Veranstaltung: Hauptseminar, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Roman "Sab" der kubanischen Autorin Gertrudis Gomez de Avellaneda fallt in die Zeit der spanischen Romantik. Tatsachlich benutzt die Autorin die Paradigmen der Romantik, indem sie mit dem schwarzen Sklaven Sab einen Helden schafft, der ganz und gar dem Gefuhl, der Begierde, verhaftet ist. Daruber hinaus ist "Sab" jedoch noch viel mehr. Der Roman ist ein Ventil mit dem die weibliche Autorin Avellaneda ihre Gesellschaftskritik gegen Patriarchat und mannliche Autorenschaft ausdrucken kann. Sie tut dies, indem sie von einer "echten" weiblichen Kritik in ihrem Werk Abstand nimmt und stattdessen, die Position der Frau im 19. Jahrhundert anhand einer anderen marginalisierten Gesellschaftsschicht kritisiert - dem Sklaven Sab. Innerhalb des Werkes sind es schliesslich Sab, sowie die weiblichen Protagonisten Carlota und Teresa, sowie die indigene Ziehmutter Sabs, Martina, die eine Kritik an bestehenden Normen aussern und zusammen als eine Stimme der Kritik - wenn auch mit unterschiedlicher Vehemenz - auftreten. Diese Arbeit untersucht die Kritik der Autorin gegenuber der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts aber auch der mannlichen Autorenschaft der Romantik und zeigt den Mut der Autorin und die Kraft der Kritik in dem Roman au
 

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