Paulus, Apostolat und Autorität oder Vom Lesen fremder Briefe

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2012 - 100 Seiten
Von keiner anderen Person des entstehenden Christentums, uber ihr Leben und Denken, wissen wir so viel wie von Paulus aus Tarsus. Seine Briefe sind einzigartige und authentische Zeugnisse. Auch deshalb erhielt Paulus im Protestantismus einen besonderen Stellenwert als Apostel und Autoritat, ja als Vorbild im Amt. Nicht selten jedoch fehlt der Paulusrezeption die Distanz, nicht nur bei Luther, der sich mit Paulus identifizierte; auch heute werden seine Anreden in Briefen gern direkt auf uns bezogen. Die Studie mochte ins Gedachtnis rufen, dass wir fremde Briefe lesen, die fernen Menschen des Altertums galten und einen pramodernen Autoritatsanspruch des Paulus voraussetzen. Nur in der Wahrnehmung von Distanz und Fremdheit konnen wir die Paulusbriefe angemessen fur die Gegenwart interpretieren.
 

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Inhalt

Vom Lesen fremder Briefe zum Thema der Studie
9
Wie wenn ich anwesend wäre 1Kor 53 zur Bedeutung
19
Bin ich nicht Apostel? 1Kor 91 zur Bedeutung
35
Ich habe euch Christus verlobt 2Kor 112 die metaphorische
53
2 Paulus in Wehen Gal 419 und andere Familiengeschichten
63
3 Paulus als Botschafter der Versöhnung 2Kor 51820
70
Werdet meine Nachahmer 1Kor 416 Niedrigkeit
79
Was sollen wir nun hierzu sagen? Röm 831 ein Schluss
91
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2012)

Christine Gerber, Dr. theol., Jahrgang 1963, ist Professorin fur Neues Testament an der Universitat Hamburg.

Bibliografische Informationen