Perceived Value - Definition, Messung und Einflussfaktoren

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GRIN Verlag, Feb 8, 2010 - Business & Economics - 76 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen (Institut für Marketing und Handel), Sprache: Deutsch, Abstract: In den heutigen wettbewerbsorientierten Märkten sind Produkte und Dienstleistungen innerhalb der gleichen Branche häufig sehr ähnlich. Die Unternehmen sind sich bewusst geworden, dass die Kundenorientierung die größte Quelle des Wettbewerbsvorteils dar-stellt (vgl. Woodruff 1997, S. 139; Sweeney/Soutar 2001, S. 204). Aus Sicht der Konsumenten ist der Erhalt von Value das grundlegende Kaufziel und Zeichen einer erfolgreichen Transaktion (vgl. Patterson/Spreng 1997, S. 414). Die Entscheidung, wie man den Kunden den überlegenen wettbewerbsfähigen Value liefern kann, wirft jedoch schwierige Fragen auf. Diese sind u.a.: Was genau bewerten die Kunden? Welchen Dingen schreiben die Kunden einen Value zu? Auf welche dieser Dinge sollte sich ein Unternehmen fokussieren, um einen Vorteil erzielen zu können? Deshalb ist es für Unternehmen von großer Bedeutung zu verstehen, was sich Konsu-menten durch den Kauf und Gebrauch eines Produktes erhoffen bzw. erreichen wollen (vgl. Woodruff 1997, S. 140). Das Wissen darüber, wo der Value aus Sicht des Kunden verwurzelt ist, hat daher für das Management sehr große Bedeutung (vgl. Ulaga/Chacour 2001, S. 525-526). Infolgedessen hat sich das Konzept Perceived Value als strategischer Imperativ in den 1990er Jahren herausgebildet. Daher beschäftigen sich zahlreiche Studien mit der Konzeptualisierung und Messung von Perceived Value (vgl. Sweeney/Soutar/Johnson 1999, S. 78; Wang et al. 2004, S. 169). Trotz des breiten Interesses wird Perceived Value in den Studien unterschiedlich definiert und gemessen (vgl. Zeithaml 1988, S. 2). Aus diesem Grund ist das wachsende Wissen über das Konzept stark fragmentiert und das Arbeiten in diesem Bereich er-schwert (vgl. Wang et al. 2004, S. 169). Zugleich wird den Studien vorgeworfen, die Konzeptualisierungen und Messungen wären inadäquat und inkonsistent (vgl. Zeithaml 1988, S. 2). Verschiedene Standpunkte werden befürwortet, ohne dass diese unterschiedlichen Ansichten in ein allgemein geltendes Rahmenkonzept zusammengefügt wurden (vgl. Wang et al. 2004, S. 169). Generell wird in der Literatur zwischen zwei Forschungssträngen zur Konzeptualisierung, Operationalisierung und Messung von Perceived Value unterschieden.
 

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Abbildung Abstraktionsebene Acquisition Value Agarwal/Teas 2002 Babin/Darden/Griffin 1994 Beurteilung beziehen bspw Cronbachs Alpha Cronin Customer Value Definitionen von Perceived Dimensionen von Value Dodds/Monroe/Grewal 1991 Effektstärke eindimensionales Konstrukt Einfluss Einkauf Einkaufserfahrung Emotional Ergebnisse der Studie Experiential Value extrinsischen Attribute Faktor Faktorenanalyse Functional Value funktionalen Geschäft Geschäftsimage Geschäftsname good value Grewal Grewal/Monroe/Krishnan 1998b Gütemaße Headset Hedonic Value höherer Holbrook internen Referenzpreis Internet intrinsischen Items Kauf Kaufsüchtige kognitive Komponenten Konsum Konsumenten Konzeptualisierung Kunden Kundenzufriedenheit Marke Markenname Mathwick/Malhotra/Rigdon 2001 mehrdimensionale Merchandise Messmodelle Messung von Perceived Modell Monroe niedriger Operationalisierung Opferkomponenten Perceived Value Perceived Value-Konstrukt Perceived Value-Modell Preisangebot Preiseffekt price Produkt Produktqualität quality Reliabilität Service Value Servicequalität Sheth/Newman/Gross 1991 Shopping signifikant Somit Swee Sweeney Sweeney/Soutar 2001 Sweeney/Soutar/Johnson 1999 Taschenrechner Teas/Agarwal 2000 Trade-Off Transaction Value unterschiedlichen Utilitarian Value Validität Value beeinflussen value for money Value-Dimensionen Variablen Varianz Verkaufspreis verschiedenen wahrge wahrgenommene Nutzen wahrgenommene Opfer wahrgenommene Qualität wahrgenommene Risiko wahrgenommenen Preis Woodruff XYZ’s zeigen Zeithaml zweiten

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