Perfect Square: TàPies

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Parkstone International, 2011 - 81 pages
Antoni Tàpies (1923-2012) zeigte schon sehr früh Interesse an der Malerei. Als 12-Jähriger entdeckt er bei der Lektüre einer Ausgabe der Zeitschrift D aci i d allà zeitgenössische Werke und bringt sich, während er das Liceo Pràctico besucht, selbst das Malen und Zeichnen bei. Das im Spanischen Bürgerkrieg beobachtete Leid der Menschen hinterlässt bei ihm lebenslange Narben. Während eines Aufenthalts im Sanatorium Puig d Olena kopiert er Werke Vincent van Goghs(1853-1890) und Pablo Picassos (1881-1973). Ab 1944 studiert er für kurze Zeit Malerei an der Valls-Akademie in Barcelona. Tàpies gründet 1948 zusammen mit anderen Künstlern die in Katalanisch erscheinende Zeitschrift Dau al Set. Im gleichen Jahr werden erstmals Werke von ihm im Salo d Octubre in Barcelona ausgestellt. Bereits zwei Jahre danach hatte er seine erste Einzelausstellung in den Galeries Laietanesin Barcelona und ein Stipendium der französischen Regierung für einen einjährigen Aufenthalt in Paris erhalten. Dort entwickelt er ein Interesse am Marxismus und dem Sozialistischen Realismus. In den nächsten Jahren folgen Ausstellungen in New York,Sao Paulo, bei der XXVII. Biennale in Venedig, in Minneapolis und Paris (1956). Im Rahmen der XXIX. Biennale von Venedig erhält er den Preis der UNESCO. Viele weitere Ehrungen, Ausstellungen und Auszeichnungen, darunter auch die Picasso-Medaille der UNESCO, die Ehrendoktorwürde der Universität von Barcelona und die Erhebung in den erblichen Adelsstand (2010), folgen. Tàpies starb Anfang Februar 2012.

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