Perfekt und Präteritum: Tempuskonflikt im Spanischen: Beobachtung eines Grammatikalisierungsprozesses

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GRIN Verlag, 2010 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Romanisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder Sprachenlerner weiss, dass Grammatiken Regeln enthalten die es zu befolgen gilt, will man beim Gebrauch der Sprache spater nicht allzu sehr Verwirrung stiften. Viele Lernwerke versuchen daher eine einleuchtende und moglichst korrekte Beschreibung der bestimmten Eigenheiten einer Sprache zu geben, um das Lernen moglichst einfach zu gestalten. Fur den Alltagsgebrauch spielt demnach die im Spanischen enthaltene Besonderheit einer grammatikalischen Dublette" keine grossere Rolle. Bei der genauen sprachwissenschaftlichen Untersuchung der Vergangenheitstempora des Spanischen fallt sie aber auf: Das Spanische besitzt zwei Tempora der Vergangenheit, die miteinander in Konkurrenz stehen. Sie werden unterschiedlich bezeichnet, wir wollen uns aber mit den zwei gangigsten Termini begnugen: indefinido und perfecto compuesto. Wie aber kommt es zu einer solchen Besonderheit? Beim Vergleich mit dem Deutschen fallt auf, dass es eine Unterscheidung in dieser Form hier nicht gibt. Die vorliegende Arbeit mochte dieser Frage nachgehen und sie genauer untersuchen. Bevor diese spanische Besonderheit aber eingehender betrachtet werden kann, bedarf es einiger Praliminarien, die unter dem Stichwort Grammatikalisierungskonzept" im nachsten Kapitel untersucht werden sollen. Anschliessend wenden wir uns der Anwendung der Theorie auf den vorliegenden Fall zu bevor in einem abschliessenden Teil eigene Uberlegungen angestellt werden sollen."
 

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