Performative Strategien bei DADA Zürich - Die Dada-Manifestationen in Zürich in den Jahren 1916 bis 1918 vor dem Hintergrund einer Ästhetik des Performativen

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GRIN Verlag, 2007 - 128 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,5, Freie Universitat Berlin (Institut fur Deutsche und Niederlandische Philologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Austins How to do things with words" und dessen Sprechakttheorie hat der Begriff der Performanz Einzug in die Kultur- und Geisteswissenschaften gehalten und kann sich mittlerweile eines Modestatus' nicht erwehren. Allgemein meint Performanz eine neue Perspektivierung hinsichtlich der Produktion von Kultur bzw. kulturellen Erzeugnissen. Die textuelle bzw. reprasentationale Ebene von Kultur ruckt in den Hintergrund, stattdessen richtet sich das Augenmerk auf ihren Herstellungsprozess. Seit der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts lasst sich ein Performatisierungsschub' in den Kunsten vermuten. Man wendet sich von einer elitaren Kunstszene und von konventionellen asthetischen Vorstellungen ab, die an Kategorien wie Kunstwerk und Schopfersubjekt gekoppelt sind. Der Prozess des Schaffens selbst sowie die Konfrontation mit dem Publikum rucken, insbesondere bei den Futuristen und Dadaisten, in den Mittelpunkt der kunstlerischen Arbeit. Im Fokus dieser Analyse soll der Ursprung der DADA-Bewegung in Zurich in den Jahren 1916 bis 1918 stehen. Diese Auswahl wurde bewusst getroffen, da sich vorzugsweise bei den Zurcher Dadaisten Diskursivierungen einer Asthetik des Performativen nachweisen lassen, die selbstverstandlich noch nicht mit den heutigen Begriffen belegt werden. Das Konzept einer performativen Asthetik - wie es in jungster Zeit in den Kultur- und Geisteswissenschaften entwickelt wurde - taugt meiner Ansicht nach dazu, sich dem Phanomen DADA Zurich jenseits der Kategorien von Kunst und Anti-Kunst anzunahern. Die Leitfragen lauten dementsprechend, inwieweit die Konventionen uberschreitenden Aktionen der Dadaisten in Zurich als ausdrucklich performative asthetische Praktiken aufgefasst werden konnen und inwieweit sich die oben skizzierte Entwicklung
 

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Einleitung
Ästhetik der Avantgarde 25 Zusammenfassung Teil a 28 Problematik des Forschungsgegenstands 29 Teil b 31
Resümee 102
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