Performativität und Medialität Populärer Kulturen: Theorien, Ästhetiken, Praktiken

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Marcus S. Kleiner, Thomas Wilke
Springer-Verlag, Dec 30, 2012 - Social Science - 482 pages
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Die Bedeutung von Populären Kulturen sowie von Popkulturen kann nicht ohne einen Bezug auf Performativität und Medialität begriffen werden. Mit diesem Bezug bilden sich zugleich Kulturen des Performativen und Medialen heraus. Dieses Thema ist bisher im Kontext der Forschungen zur Performativität von Kulturen nicht systematisch erforscht worden. Vor diesem Hintergrund geht es um die Beantwortung der Frage, inwieweit sich in Populären Kulturen sowie Popkulturen Aspekte, Prozesse, Transformationen, Manifestationen von Medialität und/oder Performativität niederschlagen, beobachten und beschreiben lassen, wie Populäre Kulturen sowie Popkulturen mit formen bzw. allererst durch Erscheinungen Populärer Kulturen sowie Popkulturen eine spezifische Bedeutung erhalten. Die Aufgabe besteht darin, nicht einfach bereits etablierte Konzepte zur Performativität und
Medialität in ihrer Tragkraft am Beispiel Populärer Kulturen und Popkulturen zu veranschaulichen, sondern im Gegenteil, gegenstandsorientierte Konzepte von Performativität und Medialität durch ein sowie Popkulturen close reading Populärer Kulturen zu erarbeiten – interdisziplinär und intermedial.

 

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Contents

Vorwort
11
Populäre Kulturen Popkulturen Populäre Medienkulturen als missing link im Diskurs zur Performativität von Kulturen und Kulture des Performativen
13
Die Erfahrung des Populären Perspektiven einer kritischen Phänomenologie
49
Szenen performativer Mediatisierung
75
allgemeine und historische Einlassungen
93
Imitation of Life Theoretische Anmerkungen zum Aspekt der Performance und Improvisation in der Filmkomödie und der Sitcom
107
Fetisch Tabu Performance Provokative Kulturtechniken in der Performanz und Medialität schwarzromantischer Subkulturen
126
LivePerformance und Staridentität Am Beispiel der Rockband Muse
149
Doubt to Stand Die Stimme von Marcus Wiebusch
277
303 MPC AD Popmusik und die Ästhetik digitaler Gestaltung
299
Die Sehnsucht nach dem Pixelklumpen RetroGaming und das populärkulturelle Gedächtnis des Computerspiels
319
Bubblegum and Beer Zur Inszenierung und Performativität von NeoRocknRoll
339
Im Schauen tanzen Anmerkungen zur Aushandlung von Performativität und Medialität in einem populären Tanz
356
Das Theater wird Pop nicht fi nden1 Medialität und Popkultur am Beispiel des PerformanceKollektivs She She Pop
373
Chop that record up Zum Sampling als performative Medienpraxis
390
Put the needle on the record Zur Performativität und Medialität des Scratchens
415

Aufbruch und Tod im Hamburger Hafen Über Performativität Medialität und Bildung am Beispiel zweier ästhetischer Figuren des Darstellers Dschin...
175
Zur SozioÄsthetik der MatrixFilmtrilogie
191
Apocalypse Not Now? Performative Bildungsprozesse in Populären Medienkulturen am Beispiel der USamerikanischen FernsehSerie The Walking ...
224
Das essende Auge Visuelle Stile des Kochens als performative und populärkulturelle Praxis
253
Die Macht der Vielen
435
Interdisziplinäre Wege und Grenzen der Forschungen zur Performativität und Medialität Populärer Kulturen
453
KurzViten
476
Copyright

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About the author (2012)

Dr. Marcus S. Kleiner lehrt Medienwissenschaft an der Universiät Siegen am Seminar für Medienwissenschaft.
Dr. Thomas Wilke lehrt Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universiät Halle-Wittenberg, Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften.

Bibliographic information