Personennamen und Recht

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GRIN Verlag, 2007 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Germanistische Abteilung des Instituts fur Rheinische Landeskunde), Veranstaltung: Proseminar Namenkunde, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...Es war freilich nicht fein, dass er sich mit meinem Namen diesen Spass erlaubte: denn der Eigenname eines Menschen ist nicht etwa wie ein Mantel, der bloss um ihn her hangt und an dem man allenfalls noch zupfen und zerren kann, sondern ein vollkommenes Kleid, ja wie die Haut selbst ihm uber und uber angewachsen, an der man nicht schaben und schinden darf, ohne ihn selbst zu verletzen." Johann Wolfgang von Goethe"
 

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Page 3 - Spaß erlaubte: denn der Eigenname eines Menschen ist nicht etwa wie ein Mantel, der bloß um ihn her hängt und an dem man allenfalls noch zupfen und zerren kann, sondern ein vollkommen passendes Kleid, ja wie die Haut selbst ihm über und über angewachsen, an der man nicht schaben und schinden darf, ohne ihn selbst zu verletzen.
Page 7 - Pflege und Erziehung der Kinder „das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht", über deren Betätigung „die staatliche Gemeinschaft wacht
Page 5 - ... geschiedene Ehegatte behält den Ehenamen. Er kann durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten seinen Geburtsnamen oder den Namen wieder annehmen, den er bis zur Bestimmung des Ehenamens geführt hat, oder seinen Geburtsnamen dem Ehenamen voranstellen oder anfügen. Absatz 4 gilt entsprechend.
Page 5 - Können sich die Eltern in einer einzelnen Angelegenheit oder in einer bestimmten Art von Angelegenheiten der elterlichen Sorge, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, nicht einigen, so kann das Familiengericht auf Antrag eines Elternteils die Entscheidung einem Elternteil übertragen.
Page 8 - Da es keinen Rufnamen gibt, vielmehr alle Vornamen gleichwertig und frei austauschbar nebeneinander stehen, verflüchtigt sich die staatlich-gesellschaftliche Kennzeichnungsfunktion des Namens wie auch sein Wert für die Selbstidentifikation des Kindes mit zunehmender Zahl der Vornamen. Gleichermaßen entziehen sich die Eltern ihrer Vornamens-Bestimmungspflicht, indem sie das Kind statt dessen mit einer Unzahl von Vornamen überhäufen.
Page 6 - Die Eltern haben erst zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Kindes einen Ehenamen bestimmt oder ihren Ehenamen geändert, das erste Kind hat sich dem aber nicht angeschlossen.
Page 9 - Kennzeichnungsfunktion nicht, sondern „sind im Gegenteil von weit größerer Kennzeichnungskraft als Dutzend- Vornamen, wie beispielsweise an ,Momo Müller...
Page 6 - Im Gegensatz zum Familiennamen wird der Vorname nicht kraft Gesetzes erworben, sondern von den Sorgeberechtigten erteilt. Daher gibt es zum Vornamen keine gesetzlichen Regelungen. Dennoch kann der Staat die Vornamengebung beeinflussen. In der „Dienstanweisung für die Standesbeamten und deren Aufsichtsbehörden" findet der Standesbeamte Richtlinien, welche gewünschten Vornamen unzulässig sein können.
Page 7 - allgemeine Sitte und Ordnung" ist, wird nicht konkretisiert1 . Es wird lediglich darauf verwiesen17, es sei das, was die Gerichte in einer gegebenen Zeit für sittlich und ordnungsgemäß halten.
Page 10 - Vorname soll32 das Geschlecht erkennen lassen, er darf nicht die Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht indizieren.

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