Petrarca und die Allegorese

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GRIN Verlag, 2010 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Mittel- und Neulatein, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Institut fur Griechische und Lateinische Philologie, Romanistik und Altamerikanistik - Abteilung fur Griechische und Lateinische Philologie -), Veranstaltung: Modul 4: Lateinische Literatur des Mittelalters und der Neuzeit: Petrarca, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich, nach einer kurzen Einleitung zum Begriff der Allegorese im Allgemeinem und zu ihrer geschichtlichen Entwicklung bis zur Scholastik im besonderen, mit dem Allegoresebegriff bei Petrarca. Textgrundlage bietet dabei Petrarcas "Secretum Meum" und seine Vergilallegorese in den "Res Seniles IV,5." Im Besonderen wird Petrarcas Position zum Allegoriebegriff Thomas von Aquins diskutiert.Fur ihn kann die Allegorese im eigentlichen Sinne nur auf die gottlich inspirierte Bibel angewandt werden, denn hier offenbart sie den geheimen Willen Gottes. In profanen und paganen Texten ist ein solcher verborgener Sinn per se nicht enthalten, es kann hochstens ein solcher bewusst vom Autor hineingelegt worden sein (voluntas-auctoris-Prinzip). Die Auflosung dieses Sinns zahlt fur ihn aber nicht zur Allegorese, sondern ist Teil des richtigen Verstandnisses des sensus litteralis."
 

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