Pflüger's Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere, Volume 36

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Popular passages

Page 471 - Giftigkeit aller dieser Körper eng verknüpft ist, mit den in ihnen enthaltenen Hydroxylgruppen; denn vertauscht man letztere mit der indifferenten Schwefelsäuregruppe, so erhält man Gifte, welche bei Weitem schwächer sind und, wie dies beim Morphin und der Morphinätherschwefelsäure der Fall war, ihre frühere Natur ganz und gar verändern.
Page 161 - Volumen Quecksilber tüchtig durch. Das Metall zerfällt in kleine Kügelchen, während ein sehr kleiner Theil desselben sich vorübergehend in rothes Chromat verwandelt. Man bewegt die Flasche so lange, bis dieses rothe Pulver verschwunden ist und die wässrige Lösung durch das gebildete Chromsulfat rein grün gefärbt erscheint. Durch einen kräftigen Wasserstrahl, welchen man in die Flasche hineinleitet, wird ein feines graues Pulver, welches auf der Oberfläche des Quecksilbers und zwischen...
Page 224 - ... Nahrungsaufnahme während ca. 2 Stunden eine verminderte und nach dieser Zeit während etwa 4 Stunden eine vermehrte Pepsinausscheidung durch den Harn folgt. Den grössten Pepsingehalt weist immer der Morgenharn vor dem Frühstück auf, das Minimum fällt stets in die Stunden nach dem Mittagessen.
Page 546 - Tauben und die kleinen Singvögel, gute Flieger. Es erscheint deshalb wahrscheinlich, dass im Modell der grossen Geier die Natur schon die Grenze erreicht hat, welche mit Muskeln, als arbeitsleistenden Organen, und bei möglichst günstigen Bedingungen der Ernährung für die Grosse eines Geschöpfes erreicht werden kann, welches sich durch Flügel selbst heben und längere Zeit in der Höhe erhalten soll.
Page 634 - Veränderungen des Farbentones, denen die Farben bei abnehmendem Gesichtswinkel unterworfen sind, scheint mir folgende Betrachtung geeignet. Da die Lichtstärke des Netzhautbildes bei abnehmendem Gesichtswinkel fortwährend geringer wird, wenn der Winkel anfänglich nur klein ist (vgl. Gleich (13)), so steht es zu erwarten, dass die Farben bei abnehmendem Gesichtswinkel ganz dieselben Veränderungen des Farbentones zeigen werden, die sich geltend machen, wenn der Gesichtswinkel konstant ist, während...
Page 271 - Nv. iscbiadicns herbeigeführt werden und die Lymphe nach dieser Operation verglichen werden mit der Flüssigkeitsmenge, welche gleichzeitig die andersseitige Pfote bei erhaltenen Nerven lieferte, oder mit der Menge, welche dieselbe Pfote vor der Durchschneidung geliefert hatte, oder mochte die Erweiterung nach vorgängiger Verengerung durch Reizung der Vasoconstrictoren eintreten, wenn diese Reizung ihr Ende erreicht hatte, oder mochte sie Folge reflectorischer Erregung der Vasodilatatoren oder...
Page 308 - Die Schwankungen in dem arteriellen Blutdrucke bei Blasebalgrespiration und bei Respiration in comprimirter und verdünnter Luft.
Page 488 - C., diejenige des warmen zwischen 38—62° C. Die Versuchsergebnisse waren kurz folgende. Eine Erwärmung des Nerven auf ungefähr menschliche Körpertemperatur erhöhte die Erregbarkeit sowohl an den oberen wie au den unteren Abschnitten des Nerven. Dieses Stadium der Erhöhung verlief viel schneller oben als unten. Erwärmung des Nerven auf etwa 55° setzte dagegen in den oberen Abschnitten des Nerven die Erregbarkeit sofort herab, während sie dieselbe in den unteren Abschnitten erst kurze Zeit...
Page 634 - Beleuchtungsgraden bis zu 10000 gelten werden, welcher so einigermassen der grösste sein wird, der praktisch in Untersuchung gezogen werden kann, da derselbe der Beleuchtung eines Gegenstandes entspricht, der im Schatten in einem Zimmer steht, das der vollen Mittagssonne durch eine grosse Fensteröffnung im Sommer ausgesetzt ist. Die Richtigkeit dieses Schlusses experimental zu prüfen haben mir indessen alle Mittel gefehlt, und ich muss ihn deswegen dahingestellt sein lassen als ein allerdings...
Page 11 - ... Blutstrom ebendaselbst in merkbarer Weise beschleunigt. Betreffend der Lymphbildung bemerkt er, dass er durch anhaltende Reizung des Hinterschenkels der Ansa Vieussenii nur in vereinzelten Fällen Andeutungen einer Schwellung der Lippen erhalten hat, »von denen er nicht zu unterscheiden vermochte, ob sie wirklich von Ansammlung von Lymphe oder nicht etwa bloss von der Gefässhyperämie herrührten.

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