Pflegebedürftigkeit: Gutachtenerstellung in einem Spezialgebiet (Pflege) durch angestellte Fachkräfte der Pflegeversicherungs-Kassen

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GRIN Verlag, May 14, 2009 - Medical - 37 pages
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Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, , Veranstaltung: Vortrag vor Senioren, Sprache: Deutsch, Abstract: ist bereits zugegangen für Pflegebedürftigkeit.Um Maßstäbe für die Pflege bedürftiger Menschen aus finanziellen Mitteln der Pflegeversicherung realisieren zu können, muss sich die entsprechende gesetzliche Versicherungsorganisation der Hilfe von Sachverständigen bedienen, die für die Einstufung des individuellen Grades der Bedürftigkeit aus dem medizinischen Dienst der Krankenkassen rekrutiert und finanziert werden. Zwar werden diese nach außen hin als „neutrale“ Gutachter präsentiert und propagiert, aber die Beachtung der Grundsätze von Gutachtern wie Unbefangenheit, Gewissenhaftigkeit und der Sache gerecht werdend, muss gerade deshalb gründlich untersucht und geprüft werden. Es darf in keinem Fall der Verdacht entstehen, dass hier aus nicht bekannt werdenden Gründen diese Grundsätze nicht eingehalten werden, zumal die Erhebung der massbestimmenden Faktoren vor Ort – beim Antragsteller für Pflegeeinstufung – zeitlich begrenzt ist und die Fragen vorformuliert und strukturiert sind und die Auswertung des Datenwerkes automatisch erfolgt oder erfolgen soll. Im Detail wird das Begutachtungsobjekt in seiner Komplexität funktional analysiert und die Faktoren herausgearbeitet, die für eine Beurteilung der Bedürftigkeit wichtig sind oder sein können, vor allem hinsichtlich Fehlermöglichkeiten infolge der angewendeten Schätzmethodik, den Unbestimmtheiten und der reellen Möglichkeit hoher zutreffender Wahrscheinlich-keit, insbesondere für den Fall, wenn der Befragte (Interviewte) eine Tendenz aufweist, sich möglichst selbständig in Würde und verlustarm darzustellen. Nach den modernen Methoden der Zeitaufnahme bzw. der psychosomatischen Diagnostik bieten sich Ansätze für Verbesserungen und Verwirklichung nach dem Stand von Wissenschaft und Technik. Das bedeutet zugleich ein wirksames Instrument der Qualitätssicherung der Begutachtung zu schaffen und eine individuelle personelle Bewertung nach Leistung und Qualität, aber nicht, dass man an der Vervollkommnung des Verfahrens und der Qualitätssteigerung der Gutachter weiter arbeiten sollte.
 

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