Phantomschmerzen: Wissenschaft und destabilisiertes Selbstverständnis in Hans-Ulrich Treichels Romanen 'Tristanakkord' und 'Menschenflug'

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GRIN Verlag, Dec 17, 2009 - Literary Criticism - 19 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Institut, Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Universität und Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein zentrales erzählerisches Thema Hans-Ulrich Treichels dreht sich um die Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen das Subjekt in der Lage ist, sein von Defiziten bestimmtes Sein zu verändern und damit selbst zu gestalten. Wissenschaft gerät in diesem Zusammenhang, neben der Literatur, zu einer potentiellen Bewältigungsstrategie, die in den Romanen unterschiedlich bewertet wird. Zugleich scheint der wissenschaftliche Originalitätsanspruch ein universelles Erwartungsmuster zu sein, dem sich das Subjekt auch außerhalb wissenschaftlicher Zusammenhänge zunehmend ausgesetzt sieht und das es zu erfüllen gilt.
 

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