Pharmazeutische Zentralhalle für Deutschland, Volume 26

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T. Steinkopff., 1885 - Pharmacology
 

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Popular passages

Page 20 - Lösung der basischen Seifen löst Fettsäuren zu einer klaren Flüssigkeit, welche sich in Berührung mit der Luft allmälig trübt, indem chemische Verbindung und alsdann Ausscheidung saurer Seife eintritt. 6. Die Lösungen basischer Seifen lösen in der Wärme saure Seifen auf, scheiden sie aber beim Erkalten wieder ab. 7. Die neutralen Fettkörper werden von den basischen Seifen nur emulgirt, nicht chemisch gebunden , denn man kann das Gemisch durch 90grädigen Alkohol wieder in seine Bestandtheile...
Page 73 - Andere weisse Metalle und Legirungen, mit Ausnahme des verquecksilberten Kupfers, zeigen bei gleicher Behandlung diese Erscheinung nicht; es tritt höchstens am Rande des Tropfens ein Ring auf. Das verquecksilberte Kupfer wird durch den Tropfen Schwefelnatrium schneller gefärbt und matter schwarz als Silber. Die Probe ist so empfindlich, dass der Fleck auch bei einer so dünnen Versilberung gebildet wird, dass dieselbe die ursprüngliche Farbe des Gegenstandes durchscheinen lässt.
Page 258 - Pheuolphtale'in zugefügt, bis dasselbe deutlich roth erscheint; diese Färbung bleibt, so lange die Flüssigkeit alkalisch reagirt, bestehen, sobald aber die Umwandlung des Aetzkalkes in kohlensauren Kalk vollendet ist, genügt ein sehr kleiner Ueberschuss von Kohlensäure, um eine völlige Entfärbung herbeizuführen. Zur Ausführung der Versuche verfährt man folgendermaassen : Eine Flasche von 505 cc Inhalt, wie sie sich unter den hohen 500 g Flaschen der Apotheke häufig findet, wird zunächst,...
Page 477 - Mit Berücksichtigung des Gesetzes vom 14. Mai 1879, betr. den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genussmitteln und Gebrauchsgegenständen, sowie aller Verordnungen und Vereinbarungen.
Page 411 - B blau oder violettblau färben, aber nicht in A, wenn das Oel rein und nicht mit Terpentinöl verfälscht ist. Findet sich trotz der Kochung weder in A noch in B eine blaue Färbung ein, wenn nämlich das zu untersuchende Oel ein adiaphorisches (indifferentes) ist, so setzt man je nach ¡ Art des Oeles einen oder mehrere Tropfen eines stimulatorischen Oels (Citronellöl, Spieköl) hinzu und mischt.
Page 282 - Bundesratb.es, was folgt: § 1. Giftige Farben dürfen zur Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, welche zum Verkaufe bestimmt sind, nicht verwendet werden. Giftige Farben im Sinne dieser Verordnung sind alle diejenigen Farbstoffe und Zubereitungen, welche Antimon...
Page 20 - O a . 2. Die Vollständigkeit der Zerlegung hängt von der Temperatur, der Concentration und der Zeitdauer ab. 3. Die basischen Seifen dialysiren leicht, die sauren gar nicht. 4. Die basischen Seifen sind kein Gemisch von neutraler Seife .mit freiem Alkali, da sie durch Kochsalz vollständig gefällt werden. 5. Die wässerige Lösung der basischen Seifen löst Fettsäuren zu einer klaren Flüssigkeit, welche sich in Berührung mit der Luft allmälig trübt, indem chemische Bindung und alsdann Ausscheidung...
Page 487 - Gerüche und brennend scharfem , aber nicht lange anhaltendem Geschmack, bei 123° schmelzend und bei 286° siedend. Das Isonaphtol löst sich in etwa 1000 Theilen kaltem und in 75 Theilen siedendem Wasser zu einer aromatisch schmeckenden Flüssigkeit, welche auf Ammoniakzusatz eine violette Fluorescenz zeigt und mit Chlorwasser eine starke weisse Trübung giebt, die durch Ammoniak wieder zum Verschwinden gebracht wird, wobei eine grüne, später braune Färbung auftritt. Eisenchlorid färbt die...
Page 43 - Oberfläche aufsteigend grösser werden , und setzt sich an dieser ein leichter Schaum an, so hat man genug geschüttelt. Bildet sich dieser Schaum nicht, so schüttelt man nach kurzem Beiseitestellen wieder mit einigen Armschlägen und fährt so fort, bis die gedachte Erscheinung eintritt. So lange der Schaum sich nicht gebildet hat, ist man auch nicht sicher, dass alles Fett in den Aether übergegangen ist, dies ist aber gewiss der Fall, sobald der Schaum sich zeigt. — Je fettreicher eine Milch,...
Page 92 - Verjährung der Honiglösungen wurde mit Hülfe von etwas reiner frischer Weinhefe eingeleitet und ging auch im Anfang recht flott vor sich ; später entwickelte sich in allen Proben Essigstich , welcher die Gährung erschwerte ; besonders in 7 ist viel unvergohrener Zucker zurückgeblieben, so dass dieser Honig die rechtsdrehenden dextrinartigen unvergährbaren Stoffe nicht mehr deutlich erkennen lässt ; doch deutet die geringe Linkspolarisation im Verhältniss zum Zuckergehalt...

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