Pharmazeutische Zentralhalle für Deutschland, Volume 22

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T. Steinkopff., 1881 - Pharmacology
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Popular passages

Page 345 - Ein kleines, mit Wasser gefülltes Becherglas von ungefähr 7 cm Höhe und 4 cm Durchmesser wird bis ungefähr 70° C. erwärmt und auf das erwärmte Wasser ein kleines Stückchen des zu untersuchenden Paraffins geworfen, so gross, dass es nach dem Zusammenschmelzen ein rundes Auge von etwa 6 mm Durchmesser bildet. Sobald...
Page 372 - Regel schon nach 3 Monaten, spätestens aber nach einem Jahre verschwunden. Die seltenen Ausnahmen sind durch aussergewöhnliche Umstände bedingt. 9) An der Zersetzung der Leichen wirken in mindestens einem Drittel der Fälle die Larven von Fliegen und andere niedere Thiere; ebenso auch niedere Pilze. 10) Die Kleidungsstücke der Leichen zerfallen meist langsamer als diese selbst; am frühesten die aus vegetabilischen Fasern, erst spät die aus animalischen hergestellten. Am längsten widersteht...
Page 225 - Oxalsäurelösung völlig unlöslich ist, in der erkaltenden Flüssigkeit sich aber in geringer Menge wieder löst, dass Glycerin ein Trübewerden der kalten Magnesiumoxalatlösung verhindert, ohne die Ausscheidung des Salzes aus der kochenden Lösung zu beschränken. Die approximative Bestimmung der Kalkerde in der gebrannten Magnesia wäre in folgender Weise auszuführen.
Page 235 - Untersuchungen übertrifft dieselbe in Bezug auf Schärfe, Sicherheit und Vollständigkeit der Ausfällung alle die seither gebräuchlichen Eiweissreactionen, wie besonders die Kochprobe mit nachheriger Ansäuerung mit Salpetersäure, oder die Prüfung mit Essigsäure und Ferrocyankalium oder endlich die Kochprobe mit Essigsäure unter Zusatz einer dem Harnquantum gleichen Menge einer gesättigten Glaubersalzlösung. Die Untersuchungen haben aber auch ferner ergeben, dass in normalem Harn eine Trübung...
Page 245 - Schwefelsäure **, durch Schwefelsäure und Zucker, desgl. durch Salpetersäure nur gelblich, durch conc. Salzsäure fast farblos gelöst. Benzin*** entzieht nur sehr geringe Quantitäten einer harzigen Substanz, welche gegen die bezeichneten Säuren sich ähnlich der durch Petroläther isolirten...
Page 247 - ... anderer Theil des Rückstandes, nachdem er in Wasser gelöst worden, auf Fische giftig wirkt*. Ist dies der Fall, so löst man den Rest des Rückstandes wieder in warmem Wasser, filtrirt, schüttelt wieder mit Chloroform aus und wiederholt dies so oft, bis der Rückstand der Chlorofonnausschüttelung nach freiwilligem Verdunsten bei Zimmertemperatur krystallinisch erscheint**.
Page 245 - Silberlösung, während sie mit Goldchlorid und Kaliumquecksilberjodid Fällungen, mit Gerbsäure, Brombromkalium, Jodjodkalium, Quecksilberoxydulnitrat nur schwache Trübungen liefert. Benzin und Chloroform nehmen gleichfalls Bitterstoff auf (Absinthiin), welcher wie oben beschrieben reagirt. Die alkalisch gemachte Flüssigkeit giebt an Petroleumäther etc. keine charakteristischen Bestandtheile ab. 2. Ledum palustre (Porsch).
Page 347 - Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten Schutzdecke, sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial eingefütterten Körben oder Kübeln zulässig; die Schutzdecke...
Page 248 - Enzianbitter muss sich in wässeriger Lösung mit Eisenchlorid braun färben, aber darf durch dasselbe nicht gefällt werden. Ein Niederschlag kann erfolgen, wenn noch Reste von normalen Bierbestandtheilen vorhanden sind, deren Eisenverbindung abfiltrirt werden muss. Enzianbitter...
Page 218 - Brei zu mischen und damit die schimmeligen Würste dünn anzustreichen. Der Schimmel verschwindet sofort und nach einigen Tagen Überziehen sich die Würste mit feinen Salzkrystallen, die jeder weiteren Schimmelbildung vorbeugen. Man verfährt ebenso , um den zeitweilig in den Gelenken der Schinken auftretenden Schimmel zu beseitigen. Zur Herstellung eines Dauerbrotes bereitet man nach M.

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