Physiologie der Sprache

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GRIN Verlag, Jan 22, 2006 - Literary Criticism - 20 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,3, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Physiologie der Sprache, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Menschen verfügen über ein einzigartiges System, durch das sie Laute produzieren können, was die physiologische Voraussetzung für lautsprachliche Kommunikation darstellt. Die Bezeichnung „Vokaltrakt“ für dieses System kann zunächst missverständlich sein, denn der Vokaltrakt ist kein einzelnes Organ in unserem Körper. Da wir kein Organ besitzen, das exklusiv für die Sprach- bzw. Lautproduktion zuständig ist, fasst die Phonetik unter dem Terminus „Vokaltrakt“ alle Organe des menschlichen Körpers zusammen, die an der Produktion sprachlicher Laute beteiligt sind. Diese Organe haben primär andere Funktionen zu erfüllen, die phylogenetisch gesehen wichtiger und älter sind als das Sprechen, so zum Beispiel das Atmen, Kauen oder Schlucken. Zum Vokaltrakt gehören unser komplettes Atemsystem sowie Teile der Organe, die wir zum Essen und Schlucken gebrauchen. Der Vokaltrakt wird in drei Funktionsbereiche aufgeteilt, diese sind von oben nach unten betrachtet, der Supralaryngaltrakt, die Larynx (Kehlkopf) und der Subglottaltrakt, in denen die Organe entsprechend „den physikalisch verschiedenen Beiträgen zur Artikulation“ aufgeteilt werden. Zwar müssen diese Bereiche alle zusammen arbeiten, um Sprache zu erzeugen, jedoch sollen hier zunächst kurz die Funktionen der einzelnen Bereiche beschrieben und dann auf die phylogenetische Entwicklung des Vokaltraktes als Ganzes eingegangen werden. Es erschien sinnvoller, nicht die „von oben nach unten“ Anordnung beizubehalten, sondern mit dem Subglottaltrakt zu beginnen und so die Reihenfolge der Abläufe bei der Lautproduktion besser darstellen zu können.

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