Pionierarchitektur - Ein bergtouristisches Entwicklungskonzept für den Copland Track in Neuseeland

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GRIN Verlag, Feb 20, 2003 - Architecture - 109 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Regionale Architektur und Siedlungsplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Pionierarchitektur – Ein Bergtouristisches Entwicklungskonzept Für Den Copland Track In Neuseeland Freie Diplomarbeit am Institut für Regionale Architektur und Siedlungsplanung im Fachbereich Architektur der Universität Hannover von 1999 von Timo Neubauer, betreut von Prof. Dr.-Ing. Alfons Dworsky und Prof. Dr.-Ing. habil. Heinar Henckel Pionierarchitektur beschäftigt sich mit dem Thema alpiner Architektur und der Frage, wie sollen wir bauen in einem der letzen Reservate ungezähmter Natur in dieser Welt? Welche architektonische Ausdrucksweise ist angemessen? Woher ziehen wir unsere Inspiration in einem Raum bar jeglicher menschlicher Okkupation und ohne architektonische Geschichte? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen beginnt mit der Analyse der Geschichte des Alpinismus und der unterschiedlichen Motivationsfaktoren, die Menschen ins Gebirge trieben. Sie beleuchtet die mystische Rolle der Berge bis ins Mittelalter, erläutert den Einfluss der Wissenschaft und wie im 18. Jahrhundert eine schöngeistige Wertung der Berge entkeimt. Sie beschreibt wie weltweit Expeditionen die Wahrnehmung der Berge verändern und untersucht die Rolle der Bergwelt in der heutigen Industriegesellschaft. Die architekturgeschichtliche Entwicklung des alpinen Bauens und der verschiedenen Archetypen, Berghotel, Schutzhütte und Biwakschachtel wird anschaulich dargestellt durch zahlreiche exemplarische Fallbeispiele. Zitate von Architekt Jörg Streli zum landschaftsgebunden Bauen und von Friedrich Achsleitner zur Architektur in der Region runden die Grundlagenforschung ab. Sie endet mit der Beschreibung des Copland Tracks in Neuseeland, der als Fallbeispiel für einen exemplarischen architektonischen Entwurf behandelt wird. Stilistische Inspirationen für diesen Entwurf werden offen gelegt und beschrieben, allen voran durch Werke der neuseeländischen Architekten Ian Athfield und Michael Wyatt, die Siedlung Hestra Parkstadt in Boras des dänischen Architekturbüros Vandkunsten und den Ersatzbau der Stüdlhütte am Großglockner von Albin Glaser. Basierend auf Gedanken der Grundlagenforschung beschreibt der letzte Teil der Arbeit den ideologischen Rahmen und die detailierte Ausarbeitung für die architektonische Interpretation der drei Teile der Entwurfsaufgabe: dem Entwurf eines Berghotels, eines Ergänzungsbaus für eine bestehende Berghütte und einer Biwakschachtel, als zeitgemäße Antwort auf die Frage nach angemessener Architektur im Naturraum der Berge.
 

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