Piraten im Film

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GRIN Verlag, Oct 5, 2011 - Literary Criticism - 10 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Piraten gehören zu den schillerndsten Figuren unserer populären Kultur. Schon in der Kindheit werden die Meisten mit ihnen konfrontiert. Sie wirken auf uns mystisch und interessant. Aufregende Abenteuer vor einer exotischen Kulisse lassen die Piraten auf uns anziehend erscheinen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Filmindustrie sich das Piratentum immer wieder zum Thema macht. Der erste erfolgreiche Piratenfilm war der Stummfilm „Der schwarze Pirat“ von 1926. In den 1930er- und 40er Jahren etablierte sich der Piratenfilm als eigenständiges Filmgenre und ab 1943 wurde die große Phase des Piratenfilmes mit dem oscarprämierten Film „Der Seeräuber“ eingeläutet. Den Höhepunkt erreichte das Filmgenre in den 1950er Jahren. In den anschließenden Jahrzehnten galt der Piratenfilm als erloschen, was durch einzelne Wiederbele-bungsversuche, die an den Kinokassen jedoch scheiterten, belegbar ist. Erst die „Fluch der Karibik“- Trilogie, welche den Piratenfilm mit großzügigen und phantastischen Elementen anreicherte, konnte dem Genre zu einem Aufleben verhelfen. Auch lässt die Fortsetzung der Trilogie in nächster Zukunft auf ei-nen weiteren großen Erfolg an den Kinokassen hoffen. In der vorliegenden Arbeit soll hinterfragt werden, warum sich das Publikum mit einem Piraten, einem hinterlistigen Mörder und gemeinem Verbrecher, identifizieren möchte. Außerdem soll der Unterschied zwischen den älteren und den neuen Piratenfilmen herausgearbeitet werden. Was ist ausschlagge-bend dafür, dass die „Fluch der Karibik“- Trilogie einen erneuten Aufschwung des Genres möglich machte? Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit dem Genre des Pira-tenfilms, während der zweite Teil sich auf das Schema und den Aufbau des Genres bezieht und Personenkonstellationen und wiederkehrende Motive ana-lysiert. Auch wird untersucht, inwiefern sich das alte Schema mit dem neuen Schema vergleichen lässt.
 

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