Politik als Produkt. Implikationen für die Vermarktung von Parteien

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GRIN Verlag, Aug 19, 2004 - Business & Economics - 21 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel (Lehrstuhl für Marktorientierte Unternehmensführung), Veranstaltung: Seminar Marktorientierte Unternehmensführung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die öffentliche Darstellung politischer Konzepte und Entscheidungen war schon immer von entscheidender Bedeutung für den Erhalt demokratischer Legitimation.1 Dabei spiegeln sich die Entwicklungen der Gesellschaft in der Regel in dem Verhältnis zwischen Bürgern und politischen Akteuren wieder. Die Struktur des Wettbewerbs zwischen den Parteien in der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und verschärft. Angesichts abnehmender Wahlbeteiligungen, dem Zerfall traditioneller Stammwählermilieus und einer verstärkten politischen Mobilität der Bürger scheint die gezielte politische Einflussnahme so wichtig wie nie zuvor. Zudem hat die zunehmende Interdependenz von Politik, Wirtschaft und Medien in Verbindung mit der Informations- und Kommunikationsgesellschaft und der Globalisierung zu einer erhöhten Komplexität politischer Entscheidungsprozesse geführt.2 Diese Entwicklungen stellen politische Führungskräfte vor neue Herausforderungen und führen zu Bedarf an neuen Konzepten, um den politischen Erfolg nicht nur kurz-, sondern auch langfristig zu sichern. Sowohl die Entwicklung von Strategien zur Darstellung von politischen Ideen, Zielen und Entscheidungen in der Öffentlichkeit als auch Trend- und Meinungsforschung haben dabei an Bedeutung gewonnen. Damit nähern sich die Anforderungen und die Methoden des politischen Wettbewerbes denen des wirtschaftlichen Wettbewerbs an. Somit liegt es nahe, sich auch in der Politik systematischer Konzepte aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere des Marketing, zu bedienen. Aus Sicht dieses Ansatzes wird politischer Wettbewerb zu einem Austauschprozess zwischen Anbietern und Nachfragern - Politik damit zu einem Produkt, dass es zu vermarkten gilt.3 Ziel dieser Arbeit ist es, ausgehend von einer Charakterisierung des Produktes Politik und der den Eigenschaften dieses Produktes entsprechenden Konzepte aus dem Marketing, mögliche Implikationen für die Vermarktung von politischen Parteien darzustellen.
 

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2.1 POLITISCHE PROZESSE 3.2 DIENSTLEISTUNGSMARKETING 3.3 SOCIAL MARKETING 4.2 ANBAHNUNG Ähnlich Althaus Angeboten um immaterielle Ansatz Anteil an Vertrauenseigenschaften Basis Bauer/Huber/Herrmann 1996 Bedeutung Beispiel Bereiche Betriebswirtschaftslehre beurteilbar Bruhn/Tilmes 1994 Bürger Butter/Fuchs/Srnka 2002 Dienstleistungen Entscheidungen Entwicklung Erfahrungseigenschaften externen Faktoren Forschungsjournal Neue Soziale Gesellschaft gezielte Graner/Stern 2002 GRIN Verlag Grundlagen des Marketing handelt hohen Anteil Imhof Implikationen Information und Kommunikation Informationsgesellschaft Informationsökonomik Inhalte insbesondere des Marketing Integration Integrativ-Prozessualen Marketingansatzes Kandidaten KandidatInnen Kulissen langfristig Machnig MARKETING VON PARTEIEN marktorientierte Mattmüller 2000 Meffert Meinungsforschung Meyer Moderner Wahlkampf Nachfrager Neue Soziale Bewegungen Objekten Öffentlichkeit ökonomischen Chancen Opladen optimale Palupski Partei informieren Sucheigenschaften Personalisierung Political POLITIK ALS AUSTAUSCHOBJEKT Politik als Produkt Politikbegriffe politischen Akteuren politischen Marketing politischen Parteien politischer Leistungen Produktes Politik Prozesse als Austauschprozesse Realisierung Saretzki Screening sollten Steuerung Tauschprozess THEMENAUSWAHL UND THEMENPLANUNG Thomas Hrsg Thommen überarbeitete Aufl unterschiedlichen Vermarktung von Parteien Vermarktung von politischen verwandten Marketingbereichen Wahl einer Partei Wahlsystem wesentlichen Wiesbaden Ziel Zudem

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