Politiker und Bürger: Gustav Stresemann und seine Zeit

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Karl Heinrich Pohl
Vandenhoeck & Ruprecht, 2002 - History - 311 pages
Monarchist, Liberaler, Vernunftrepublikaner Dieser Sammelband bündelt den Stand der Stresemann-Forschung und lenkt das Interesse auf Person und Wirken eines der wichtigsten deutschen Politiker im 20. Jahrhundert. Gustav Stresemann, Reichstagsabgeordneter ab 1907, 1923 Reichskanzler und bis zu seinem Tod 1929 Außenminister der Weimarer Republik, gehört zu den wenigen deutschen Politikern, die dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ihren Stempel aufgedrückt haben. Der machtbewusste Nationalliberale war schon zu Lebzeiten nicht unumstritten. Und bis heute polarisieren seine Politik und seine Person die Forschungen zur (Nach-) Geschichte Weimars. Würdigung seiner Friedensaktivitäten (1926 erhielt er als erster Deutscher den Friedensnobelpreis) steht neben Kritik an aggressiver nationaler Großmachtpolitik, Zweifel am Wandel vom Monarchisten zum Republikaner neben der Anerkennung seiner Bemühungen um Stabilisierung der Republik. Das neu erwachte Interesse an der politischen Kultur und der bürgerlichen Prägung der Weimarer Republik ist Ausgangspunkt dieses Bandes, der den internationalen Forschungsstand zu Biografie und Wirken Stresemanns resümiert und erstmals auch die frühen Jahre der Dresdener Zeit genauer in den Blick nimmt. Der Herausgeber Dr. Karl Heinrich Pohl ist Professor für Geschichte an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel.

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