Popkultur als Ersatzführer in Peter Handkes "Der kurze Brief zum langen Abschied": Wie amerikanische Popkultur dem Erzähler zur erfolgreichen Vergangenheitsbewältigung verhilft

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GRIN Verlag, Jul 19, 2007 - Literary Criticism - 23 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: B+, The University of Utah (-), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Peter Handkes "Der kurze Brief zum langen Abschied" bereist ein namenloser Oestereicher die Vereinigten Staaten von Boston, ueber New York, St. Louis, Arizona nach Oregon und schliesslich Hollywood. Man kann ihn als nicht nur namenslos, sondern als identitaetslos betrachten. Der verlorene Weltkrieg nahm im diese. Nun kommen Erinnerungen an seine Kindheit nur noch als im Unterbewusstsein unterdrueckte Clips zum Vorschein. Ein Ventil das er zur Vergangenheitsbewaeltigung fuer sich findet ist die amerikanische Popkultur. Durch Filme, Images und andere amerikanische Kultur und Popkultur versucht er sein Leben zu leben. Doch selbst hier brechen die Erinnerungen immer wieder durch. Nach einer Konfrontation mit der amerikanischen Wirklichkeit macht er sich auf seine Vegangnheit zu konfrontieren. Er faehrt nach Oregon um den Bruder zu finden. Seine Reise endet in Hollywood, wo er John Ford und den Mythen der Traumfabrik gegenueber steht. Popkultur hatte sich fuer den Hauptcharakter zu eine Art Ersatzvater, wenn nicht Ersatzfuehrer entwickelt. Er ist der Repraesentant einer Kultur, Oesterreich, die nicht mit der Vergangenheit abgerechnet hat. Dem Hauptcharakter gelingt es trotz und mit Hilfe Amerikas diesen Vergangenheitsbewaeltigungsprozess in Gang zu setzen. In meinem Paper gehe ich genauer auf die jeweiligen Repraesentationen der Popkultur und ihrer Bedetung ein.
 

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