Positive und negative Therapieeffekte durch Verliebtheit

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GRIN Verlag, 2008 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: keine, Universite de Fribourg - Universitat Freiburg, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die untersuchte Problemstellung geht der Frage nach, was geschieht, wenn sich der Klient wahrend einer Psychotherapie in seinen Therapeuten verliebt. Welche Effekte hat die Verliebtheit auf den Therapiefortschritt? Welche Rolle spielen Therapieschule und Geschlecht? Wie geht der Therapeut professionell und ethisch verantwortlich mit den Verliebtheitsgefuhlen des Klienten und den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten um? Nach einer Analyse der vorhandenen Literatur konnte eine Reihe von Effekten mit ihren jeweiligen Auswirkungen herausgearbeitet werden. Forderlich konnen sich Verliebtheitsgefuhle unter anderem auswirken, indem sie das Vertrauen sowie die Offenheit des Klienten fordern. Von einer Steigerung dieser Variablen profitieren wiederrum eine Reihe weiterer Faktoren, wie zum Beispiel die Compliance oder die Erfolgserwartung. Der Therapeut wird wahrscheinlicher als erfolgreiches Modell erkannt und durch die Effekte der Reziprozitat profitiert die Dynamik der Therapeut-Patient-Dyade. In der Gegenuberstellung der negativen Auswirkungen, wurden zunachst einige der Hypothesen uber die wunschenswerten Therapieeffekte entkraftet beziehungsweise deren potentiell negative Seite aufgezeigt. Zum Beispiel die gefahrlichen Folgen einer erhohten Erfolgserwartung. Als weitere Gefahr wurde die Dominanz der Verliebtheitsgefuhle im Erleben des Klienten angefuhrt. Auch auf die Problematik von Verwischung und Uberschreitung der Grenzen der therapeutischen Beziehung wird eingegangen. Abschliessend werden differenziert die moglichen Gegenubertragungskomplikationen betrachtet
 

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Abstract
3
Therapieeffekte durch Verliebtheit
10
Diskussion
18
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