Praktische Phänomenologie: Jan Patočkas Revision der Phänomenologie Edmund Husserls

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Lang, 2002 - Phenomenology - 265 pages
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Phänomenologie als praktische Philosophie - diese schon fast ketzerische These wird in dieser Untersuchung verteidigt. Obwohl die von Edmund Husserl entwickelte phänomenologische Methode zu Recht als sehr abstrakt gilt, birgt sie nämlich ein immenses Potential für das Verständnis der alltäglichen Lebenspraxis. Erst die Weiterentwicklung des nur theoretisch fruchtbaren phänomenologischen Entwurfs Husserls durch Martin Heidegger und dann vor allem durch den tschechischen Husserl-Schüler Jan Patočka brachte die Möglichkeiten der Phänomologie zur Entfaltung. Indem Patočka nämlich existenziales und dialektisches Gedankengut für eine Revision der Phänomenologie nutzte, gelang es ihm, das Konzept einer Philosophie der Praxis auf phänomenologischer Grundlage zu entwerfen.

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Contents

Der politische Hintergrund von Patockas Schaffen
9
Patockas Kritik an Husserls subjektorientierterPhilosophie
27
Der Begriff Welt in der Phänomenologie Husserls
39
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About the author (2002)

Der Autor: Christian Rabanus, geboren 1970 in Fulda, studierte Philosophie, Physik und Padagogik an den Universitaten Gottingen, Wien und Heidelberg. Dem ersten Staatsexamen in Heidelberg 1995 folgte die Promotion an der Universitat Mainz 2000. Mehrere Forschungsaufenthalte fuhrten ihn an das Jan-Patocka-Archiv in Prag. Arbeitsgebiete: Kant, Existenzphilosophie, Phanomenologie, Philosophie der Praxis. Derzeit arbeitet der Autor als EDV-Trainer in Wiesbaden.

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