Prodromus der Algenflora von Böhmen

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Commissions-verlag von Fr. Rivnác, 1888 - Algae
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Popular passages

Page 100 - Tochterfamilien austreten, liegt dann immer am Nordpol. Kurz vor dem Austritt der jungen Familien nimmt die Mutterfamilie eine schwach birnförmige Gestalt an und öffnet sich dann langsam an ihrer Spitze. Die Oeffnung hat einen geringeren Durchmesser als die jungen Familien und wird bei dem Austreten derselben jedesmal ausgedehnt, um sich dann wieder zu contrahiren. Die Tochterfamilien rotiren nicht beim Austreten, sie werden dabei oft plötzlich auf eine Entfernung, die das Mehrfache ihres Durchmessers...
Page 53 - Durchmesser, roth gefärbt. var. d) Braunii (Ktz.) Krch. (S. Braunii Ktz. Tab. phycol. III. 31). Zellen meist 16 bis 20mal so lang als dick, Oosporen in 2 oder 3 Reihen oder ordnungslos 20 bis 38 p im Durchmesser, meist braun gefärbt. In Tümpeln, Wassergräben, im Wasser und an überschwemmtem Boden einen rostrothen Filz bildend (6 — 7). Nach Opiz (Deutsch. Krypt. Gewächse p. 162) soll diese Alge, welche in Schlesien und in anderen Ländern Deutschlands, verbreitet ist auch in Böhmen vorkommen.1)...
Page 93 - Plasmatropfcn wird durch die Gallerte gepresst. Der zurückgebliebene Inhalt des Oogoniums rundet sich ab, sein fast loser Scheitel ist der Empfängnissfleck. Zu der Zeit, wo aus dem Oogonium der hyaline Plasmatropfen ausgestossen wird, öffnet sich auch das Antheridium und entleert seinen schleimigen Inhalt, aus welchem die in ihm enthaltenen sehr kleinen, länglichen, mit zwei Cilien versehenen, lebhaft beweglichen Spermatozoiden im 'Wasser bald zum Scheitel des Oogoniums gelangen und mit dem farblosen...
Page 20 - Fäden bestehen aus einem soliden cylindrischen Gewebekörper, in welchem später die äusseren Zellschichten durch radiale Streckung der darunter gelegenen Zellen von der centralen Zellreihe abgehoben werden, so dass die letztere schliesslich zum grössten Theile frei als axiler Zellfaden den gallerterfüllten Hohlraum durchläuft und jede ihrer langgestreckten Zellen nur durch einen Wirtel von radial verlängerten Zellen mit den abgehobenen Rindenschichten im Zusammenhange steht.
Page 213 - Zellen etwa 20 bis 35 p breit, 25 bis 40 p lang, mit nach aussen sehr stark erweiterter, innen abgerundeter Mitteleinschnürung. Zellhälften elliptisch oder eiförmig, mit flachem oder wenig convexem Scheitel, mehr oder minder vorgezogenen Ecken. Scheitelansicht 3 bis 7eckig, Ecken zu kurzen und dicken, in 3 oder 4 kleine Spitzen endenden Fortsätzen ausgezogen. Zellhaut fein granulirt, rauh. In torfigen Gewässern, Sümpfen, Tümpeln wie vor. (4 — 9). So in Tümpeln an der Moldau bei Hodkowicka...
Page 270 - Uebergang bilden solche, welche beide Farben enthalten. Apiocystis. (Tab. II. A.) Zellen kugelig, mit dicken, in eine structurlose Gallerte zusammenfliessenden Hüllmembranen , zu vielen in angehefteten microscopischen Blasen vereinigt; Theilung abwechselnd in allen Richtungen des Raumes, oder im Anfang einer Generationenreihe zuerst nur in Einer Richtung; alle Generationen entwickelt; Schwärmzellen durch eine Oeffnung der berstenden Blase entleert, nach dem Schwärmen sich festsetzend. Typus :...
Page 93 - Plasmaschicht umgeben, au welcher zahlreiche Zellkerne in regelmässiger Anordnung enthalten sind. Jedem Zellkern entspricht ein Paar Cilien, die von der Oberfläche der farblosen Plasmaschicht entspringen und paarweise einem kleineren, dichteren Knötchen derselben angeheftet sind. Wenn die Schwärmzelle zur Ruhe kommt, wandern die Zellkerne wieder durch die Chlorophyllschicht hindurch an die innere Begrenzung derselben. Seltener sind die Gonidien cilienlos und bleiben nach ihrer ') Mehr über diese...
Page 195 - Exempl. nur 6 p breit. Dicke halb so gross wie die Länge ; Zellhälften im Längsprofil sechseckig, die breite Seitenfläche zuweilen mit einer schwachen Ausbuchtung neben der Einschnürung. Membran glatt oder etwas punctirt, in jeder Zellhälfte je ein Chlorophyllträger. In stehenden Gewässern, Wassergräben u. ä. wie vor. (6 — 9). So bei Hirschberg ! 389. C. depressum (Nag.) Lund.
Page 198 - Zellen 42 bis 48 p breit, 48 bis 55 p lang, am Isthmus 9'5 — 11 p breit; Zellhälften ohne oder mit einer sehr kleinen, auf der Basis stehenden Papille, am Scheitel deutlich abgeflacht, mit nicht bogenförmigen, sondern stumpfwinkelig gebrochenen Seiten ; Zellhaut dicht und fein punctirt.
Page 201 - Zellen 20 bis 26 ft breit, 23 bis 36 ;* lang, mit tiefer, linealischer Mitteleinschnürung, Zellhälften am Rande gleichmässig buchtig gekerbt (auf jeder Seite 4 bis 6 seichte Einkerbungen), an der Basis gerade, am Scheitel flach abgestutzt, mit wenig abgerundeten Ecken und leicht gebogenen (convexen) Seiten; Scheitelansicht elliptisch. Im angeschwollenen Mitteltheile der Zellen oft einige (5) Prominenzen. In stehenden Gewässern, Wassergräben u. ä. unter Oedogonien etc. (6 — 9). So in einem...

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