Prozesse und Motive von Stadt-Umland-Wanderungen untersucht am Beispiel von Duisburg

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GRIN Verlag, Oct 9, 2001 - Science - 117 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Staatliches Prüfungsamt), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einführung 1.1 Einführung in das Thema Die Raumentwicklung in Deutschland wird seit Jahrzehnten durch Suburbanisierung und Siedlungsdispersion in entscheidendem Maße geprägt. Dabei waren es quantitativ seit Anfang der 60er Jahre vor allem Stadt-Umland-Wanderungen der Wohnbevölkerung, die das Umland immer stärker suburbanisierte und verdichtete. Die Wachstumsraten der Städte lagen zwischen 1961 und 1970 bei lediglich 1,1 %, während das Umland Steigerungsraten von bis zu 22,3 % aufwies (Häußermann 1987: 25). Die Suburbanisierung des Einzelhandels und der Industrie wird dabei als Folgeentwicklung der Bevölkerungs-suburbanisierung interpretiert. Als Resultat der Dekonzentrationsprozesse können in den Stadtregionen die Ausweitung der Siedlungsfläche, die sozioökonomische Entmischung der Bevölkerung und die Zunahme von Pendlerbewegungen, ausgelöst durch die räumliche Trennung der Funktionen Wohnen und Arbeiten sowie Versorgen (vgl. Burdack 1998: 26f) ausgemacht werden. Die dynamische Bevölkerungsbewegungen seit den 60er und 70er Jahren im Umland der Kernstädte wurde in der Fo rschungsliteratur eingehend thematisiert. Entsprechende Gründe für die Bevölkerungsbewegungen aus den Städten in das Umland wurden herausgearbeitet (vgl. hierzu Burdack 1998: 26 und Heuer 1978: 31). Zu nennen sind hier - der ökonomische Konzentrationsprozess und die damit einhergehenden Verdichtungsformen mit entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich der Umweltqualität in den Städten und Verdrängungsprozessen von Wohnbevölkerung - gewachsener Wohlstand und gestiegene Einkommen der Haushalte, worauf der Wunsch nach größerem und besser ausgestattetem Wohnraum in entsprechendem Wohnumfeld folgte, der für einen Teil der Bevölkerung in Form von „Einfamilienhäusern im Grünen“ finanzierbar wurde, - in diesem Zusammenhang ist der (damals) unzureichende und mangelhafte Wohnraumbestand (Altbaubestand) in den Städten anzuführen sowie - der angestiegene Motorisierungsgrad der Bevölkerung. Mit dem wachsenden Einkommen ging eine zunehmende Motorisierung der Bevölkerung einher, die den Fortzug in das Umland begünstigte. Der Ausbau des ÖPNV und des Straßennetzes trugen ebenfalls hierzu bei. [...]
 

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