Psychogene Depressionen

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GRIN Verlag, Oct 30, 2009 - Psychology - 41 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,5, Berufsakademie Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich habe das Thema der "Psychogenen Depression" ausgewählt, da diese psychische Störung, in der öffentlichen Meinung, den Ruf genießt eine Volkskrankheit zu sein. Mein Interesse weckt jenes aus mehreren Gründen. Zum einen ist eine Krankheit, die sehr verbreitet ist und voraussichtlich an Häufigkeit zunimmt, mit angrenzender Wahrscheinlichkeit auch Thema meines späteren, sozialarbeiterischen Klientels. Und zum anderen, kann es nur von Vorteil sein, Symptome, Verlauf und Therapiemöglichkeiten zu kennen, um etwaige eigene Krankheitszeichen, die in die Richtung depressiver Verstimmungszustände gehen, frühzeitig zu erkennen. Aus dem Gesamtkomplex der Depression, habe ich überwiegend die psychisch bedingten, depressiven Störungen herausgenommen. Das ermöglicht mir, in diesem sehr umfangreichen Themengebiet nicht nur oberflächliche Erläuterungen und Zusammenfassungen darzustellen, sondern teils einzelne Zusammenhänge tiefgründig zu bearbeiten. Des Weiteren glaube ich, explizit für psychogene Depressionen mehr alternative Handlungsweisen und therapeutisch/ sozialarbeiterisch anwendbare Interventionen hervorheben zu können. Im ersten Kapitel möchte ich einen Überblick über die differenzierten Depressionsarten geben. Kapitel Zwei bezieht sich dann speziell auf die psychogenen Depressionen und ihre Unterformen. Im dritten Abschnitt (Epidemiologie), möchte ich die tatsächlichen Zahlen herausarbeiten und die Fragen beantworten, ob depressive Erkrankungen tatsächlich eine Prävalenz im Sinne einer „Volkskrankheit“ aufweisen und, ob sich ihre Auftrittshäufigkeit noch vermehrt. Die Vorzeichen einer Depression, die klassische Symptomatik und Anzeichen, die auf einen geplanten Suizid hinweisen, erläutere ich in Kapitel vier. Der fünfte Teil dieser Arbeit, dient mir dazu, auf psychologische (psychoanalytische, kognitive und humanistische Theorien) und persönlichkeitstheoretische Erklärungsansätze näher einzugehen. Abschnitt sechs beschreibt die diversen Behandlungsweisen für Depressionen, wobei die Psychotherapie, die Pharmakotherapie, die Soziotherapie und die Physiotherapie nach Wirkungsweise, Indikation und Kontraindikation (Nebenwirkungen) aufgeschlüsselt werden. Im letzten Kapitel versuche ich Sinn und Möglichkeiten einer salutogenen, anstatt einer pathogenen, Annäherung an die Thematik aufzuzeigen. Hier bediene ich mich der Konzepte der Gesundheitsförderung, der Salutogenese und der Resilienz.
 

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