Psychologische Studien

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Georg Weiss, 1885 - Music - 161 pages
 

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Common terms and phrases

Accord Accordfolge Anstrengungsgefühle Auge Augenbewegungen Ausfüllung Aussereinander beiden besondere besteht bestimmten Betracht Bewegung Bewegungsvorstellungen Bewusstsein Beziehung bezw blinden Flecks deutlich Dreiklang dritte Dimension Duraccord eben Eigenthümlichkeit einander Eindrücke einfache Töne Einheit Einzeleindrücke Empfindung Entfernung entsprechenden Erklärung erscheinen erst Fall Fläche folgenden Ganzschluss Gefühl Gegensätzlichkeit Gegenstände geraden Linie Gesammteindruck Gesichtseindrücke gewisser gleich Grade grosse Terz Grund Grundton Helmholtz Helmholtz'sche hinsichtlich Identität indem Inhalte Intermittenz irgend Klänge Klangverwandtschaft könnte lich Localzeichen Lokalisation Lücke Maasse machen Melodie Mollaccord muss Nativismus nativistischen Natur Netzhaut Netzhautpunkte Netzhautstellen nothwendig Obertöne Objecten objectiven Partialtönen Plagalschluss psychologischen Punkte qualitativ Quarte Quinte Quintengruppe Rauhigkeit Raum der Gesichtswahrnehmung räumlich Reize Rhythmen Rhythmus scheint Schwebungen Schwingungen Schwingungsverhältnisse Secunde Seele sehen Sehfeldes seitlichen Septime Sexte speciell Stelle Stumpf subjective thatsächlich Theil Theiltöne Theorie thun Tonempfindungen Tonfolge Tonica Tonleiter überhaupt Uebergang unmittelbar unserer Anschauung Unterschied ursprünglichen verhalten Verhältniss verschiedenen Verschmelzung völlig Vorstellung wahrgenommenen Wahrnehmung Weise weniger wirklich zugleich zunächst zusammen Zusammenklang zwei zweiten

Popular passages

Page 51 - Man sieht in der Lücke des Sehfeldes weder irgend etwas Helles oder Farbiges oder Dunkles, man sieht hier im strengen Sinne des Wortes nichts, und dieses Nichts kann sich nicht einmal als Lücke und Grenze des Sichtbaren geltend machen; denn wenn die Lücke des sichtbaren Sehfeldes selbst sichtbar sein sollte, so müßte sie in irgendeiner Qualität des Sichtbaren erscheinen, was sie nicht tut.
Page 151 - Mollakkord einmal als einen c-Klang betrachten, dem der fremde Ton es hinzugefügt ist, oder als einen esKlang, dem der Ton c hinzugefügt ist.
Page 42 - Gesammtresultat war ein grösseres Selbstbehauptungsvermögen oder eine grössere Verschmelzungstendenz der Eindrücke der beiden Netzhautstellen, je nach der Häufigkeit, mit der die Erfahrungen zur Selbstbehauptung oder Verschmelzung Anlass gegeben hatten. Natürlich gilt dasselbe von den Eindrücken anderer Netzhautstellen. Sie gewannen grössere Neigung sich gegeneinander und gegenüber den ei und...
Page 135 - Neues zugemuthet, wenn die tiefere Octave folgt. Darnach muss der Octavenschritt von oben nach unten in geringerem Grade have I at the end of the melody. I could not convince myself of the truth of Lipps's assertion, and I am inclined to believe that he was deceived when he made this observation, by having in mind at the same time a certain complicated melody which contains two tonics, but closes on the tonic below.
Page 92 - Nicht die Vorstellungen und Wahrnehmungen an sich, sondern was sie uns in irgend welcher Hinsicht „bedeuten", ist uns ja am Ende in allem Wahrnehmen und Vorstellen das eigentlich Wesentliche.
Page 72 - Wir sehen, so meint man, Objekte in einer gewissen Entfernung vom Auge oder der Netzhaut. Hält man es denn aber für möglich, daß ein a in irgendeiner Entfernung von einem b wahrgenommen wird, ohne daß neben dem a erstlich das 6 und zweitens die Entfernung zwischen beiden wahrgenommen wird? Nun sehen wir unser Auge und insonderheit die Netzhaut weder ursprünglich noch jetzt, also können wir auch nichts in irgendeiner Entfernung von Auge oder Netzhaut sehen. Damit allein schon ist jene Behauptung...
Page 97 - Schwingungen bis ins Bewußte hineinragt, allmählich in die höheren und höchsten übergehen, so muß sich der Unterschied in den durch die Töne erzeugten seelischen Erregungen zwar allmählich in minderem Grade bemerkbar machen; es ist aber nicht einzusehen, wie er auf irgendeinem Punkte ganz aufhören sollte, in dieselben hineinzuklingen. Indem er aber hineinklingt, klingt auch der Rhythmus, dh die langsamere oder schnellere Art der regelmäßigen Aufeinanderfolge der Schwingungen, in die Seele...
Page 64 - ... insbesondere in keiner Tiefe oder Entfernung vom Auge, weder einer grossen noch einer kleinen, noch einer solchen = 0. Es hat überhaupt die Frage nach der Form der Fläche des Sehfeldes, wie die nach ihrem wahrgenommenen Ort, so wenig Sinn, als die Frage, welches der Temperaturgrad des pythagoräischen Lehrsatzes nach Celsius sei, oder ob die Zeit als eine gerade oder als eine krumme Linie von uns vorgestellt werde. Man wird der Frage nach dem Temperaturgrad des 1) Physiol. Psychologie. 2. Aufl....
Page 76 - ... uns davon auf keine Weise frei zu machen. Unendlich vielfältige Erfahrung zwingt uns, was wir nie anders als nach zwei Dimensionen angeordnet sehen, sofort in Gedanken nach drei Dimensionen umzuordnen. Und so eng und unmittelbar schliesst sich die Umordnung an jeden Inhalt unserer Wahrnehmung , dass wir ohne Nachdenken nicht zu unterscheiden vermögen, was der Wahrnehmung und was der auf Erfahrung beruhenden gedanklichen Thätigkeit angehört. So kommen wir dazu, als in der Natur der Wahrnehmung...
Page 99 - Auch was sich in der Hinsicht aus der Erfahrung an Taktschlägen und Bewegungen oder Bewegungsvorstellungen ergeben .mag, beweist dafür nichts.

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