"Pyramus und Thisbe" bei Shakespeare: Rezeption und Umgestaltung eines ovidischen Stoffes

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GRIN Verlag, 2009 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Klassische Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: William Shakespeare griff bei seinem literarischen Schaffen auch auf antike Vorbilder zuruck. Insbesondere der Dichter Ovid wurde von ihm nicht nur gelesen, sondern intensiv rezipiert und fur das eigene Schaffen fruchtbar gemacht. So hat Shakespeare eine kleine Episode aus Ovids Metamorphosen, die Geschichte von Pyramus und Thisbe, gleich in zwei seiner Dramen aufgegriffen und neu interpretiert: a) Die ernsthafte Variante "Romeo und Julia" (Tragodie): - Tragisches Schicksal zweier Liebender, die zwei verfeindeten Adelshausern in Verona angehoren: Romeo (Geschlecht Montague) und Julia (Geschlecht Capulet). - Am Ende selbstgewahlter Tod beider Liebender infolge einer Kette von unglucklichen Zufallen. b) Die humorvolle Variante "Ein Sommernachtstraum" (Komodie): - Ungluckliche Liebe zweier Adliger (Hermia und Lysander) in Athen aufgrund einer Heiratsabsprache mit einem anderen Mann. - Heimlicher Fluchtplan des Paares, der jedoch vereitelt wird - Am Ende Auflosung aller Probleme und dreifache Hochzeit - Im letzten Akt ein Spiel im Spiel mit den Protagonisten als Zuschauern: Laien-Schauspieler spielen Pyramus und Thisbe in lacherlicher Weise vor.
 

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Contents

Einleitung
3
4 3 Allgemeine Bemerkungen zur Rezeption 8 4 Shakespeares zweifache Bearbeitung des Stoffes 11 4 1 Die ernsthafte Variante The Tragedy of Ro...
15
23 2 Sekundärliteratur
23
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