Qualitative Forschung – nur der kleine Bruder quantitativer Methoden? Eine Frage vor dem Hintergrund der qualitativen Verfahren: Inhaltsanalyse nach Mayring und Grounded Theory-Ansatz

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GRIN Verlag, 2007 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1, Universitat des Saarlandes (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Spezielle Verfahren der Datenanalyse, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eine gelungene Arbeit uber die zwei zentralen Methoden der Datenerhebung und -auswertung in den empirischen Humanwissenschaften: Inhaltsanalyse nach Mayring und Grounded Theory-Ansatz gibt einen guten Uberblick uber die Vorgehensweise. Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand, Abstract: In den Sozialwissenschaften, so wie Erziehungswissenschaft, werden vorzugsweise quantitative Methoden bei der Datenerhebung und Auswertung verwendet. Denken wir z.B. an einen Fall aus dem padagogischen Bereich, wenn eine neu entwickelte Unterrichtmethode auf die Probe gestellt und mit der traditionellen Lehrmethode verglichen wird. Nach der Implementationsphase der neuen Methode in Schulen will man sich, als Mitentwickler der Methode, Ruckmeldung uber diese verschaffen. Damit allerdings die Ergebnisse ernster aussahen, entwickelt man ein standardisiertes Instrument, z.B. einen standardisierten Fragebogen, mit dem LehrerInnen, SchulerInnen und andere an dem Schul- und Unterrichtsgeschehen beteiligten Personen nach ihrer Meinung bezuglich der Neuerung befragt werden. Mit Hilfe der quantitativen Auswertungsmethoden kommt man zu einem Ergebnis, das aussagekraftig ist und das man nun prasentieren kann. So ein oder ein ahnlicher Fall, selbstverstandlich nicht so vereinfacht, wie in dem oben beschriebenen Beispiel, stellt den Forschungsalltag in den Erziehungswissenschaften dar. Dies lasst den einen oder anderen sich die Frage stellen: Wo bleiben denn die LehrerInnen und SchulerInnen mit dem, was sie diesbezuglich sagen wurden, wenn sie nicht nur Kreuzchen in einem Fragebogen machen sollten, sondern auch Moglichkeit bekamen, ihre individuellen, wenn auch nicht standardisierten Meinungen zu aussern? Besteht die Mog
 

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Ablaufmodell aufgestellt Art des Kodierens Äußerungen Auswahl Auswertungsverfahren axiale Kodieren Befragten Beispiel beschrieben Besetzung des Schemas bestimmte Biographieforschung Bortz Bruder quantitativer Methoden Conferencier-Typ dargestellt Datenmaterial Deswegen ebenda Einhalten von Gütekriterien Einzelfälle einzelne entwickelt Ergebnispräsentation Ergebnisse ersten Erzählaufforderung Erzählen erzählgenerierende Interview Explikation explizierende Inhaltsanalyse externen Validität Fälle Feinanalyse Forschungsdesign Forschungsprozess Fragestellung Friebertshäuser 1997 gegenstandsbezogene Theorie GRIN Verlag Grounded Theory-Ansatz Grundgedanke dieses Vorgehens Gütekriterien qualitativer Hintergrund der qualitativen Indikatoren individuelle Informationen Inhalte Inhaltsanalyse nach Mayring Instrument der qualitativen internen Interpersonaler Konsens intersubjektiv nachvollziehbar Interviewtechniken Kategorien Kategorienschema Kategoriensysteme Kernkategorie kleine Bruder quantitativer Konstrukte Kurze Fallbeschreibungen Leitfaden Leitfaden-Interview Leitfragen Mayring und Grounded muss narrative Interview Natalia Schlichter Qualitative Objektivität offenen Kodieren qualitative Inhaltsanalyse qualitativen Datenerhebung qualitativen Methoden qualitativen Sozialforschung qualitativen Verfahren Reliabilität Richtung der Hauptfragestellung Schlichter Qualitative Forschung Schritte der qualitativen Sozialwissenschaften strukturierende Inhaltsanalyse Stufe Subkategorien Techniken Texte Textmaterial Themen Themenkomplex Überblick Unterschied Untersuchungen Validität Frage Vergleichbarkeit weite Kontextanalyse Ziel Zirkularität Zukunftsangst zusammenfassenden Inhaltsanalyse

Popular passages

Page 5 - Interview [...] eine verabredete Zusammenkunft [...], die sich in der Regel als direkte Interaktion zwischen zwei Personen gestaltet, die sich auf der Basis vorab getroffener Vereinbarungen und damit festgelegter Rollenvorgaben als Interviewer und Befragter begegnen".
Page 8 - Erzählen Sie doch einfach mal, wann Sie in die Schule gekommen sind und wie es dann weiterging.' An den Ausführungen der Interviewten setzten wir dann mit konkretisierenden Nachfragen an, um genauere Informationen zu erhalten - z. B. "Wie war dieser Schulwechsel für Sie? - oder um die Bewertungen der Befragten zu erfahren - 'Was hat Ihnen daran nicht gefallen?
Page 16 - jemand, der die Rolle eines extravertierten, temperamentvollen, spritzigen und selbstüberzeugten Menschen spielt".

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