Qualität und Qualitätssicherung in der Schule durch die Schulleitung

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GRIN Verlag, Feb 17, 2010 - Education - 34 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Im Verlauf der aktuellen Debatte um das deutsche Schulwesen machen immer mehr Terminologien die Runde, deren eigentliche Bedeutungen dazu neigen, analog zur Häufigkeit ihrer Benutzung aus dem Fokus zu entschwinden. Von einer Verbesserung der Schulqualität ist die Rede, ohne den an sich schon weitläufigen Begriff Qualität dabei auch nur annähernd einer hinreichenden Modifikation dem Bildungssektor entsprechend zu unterziehen. Um diese wie auch immer geartete Schulqualität zu erreichen, wird des Weiteren nicht daran gespart, schlagwortartig anmutende Einzelbegriffe von der Sorte „Schulprogramm“, „Evaluation“ oder „Motivationsmanagement“ als Heilmittel für die herrschende Handlungsnotwenigkeit zu bemühen. Zahlreiche empirische Erhebungen haben deutlich gemacht, dass tatsächlich ein Handlungsbedarf auf dem Bildungssektor existiert. Doch welche Methoden sind am zweckdienlichsten für die notwendige Schulentwicklung? Die aktuelle Schulverbesserungsforschung hat zwei Faktoren als entscheidend für die Verbesserung der Situation herausgestellt: Sie spricht sich eindeutig für die erweiterte Handlungsautonomie der deutschen Einzelschule auf der einen, und damit einhergehend für die Stärkung der Position der Schulleitung und ihrer Befugnisse in diesen Entwicklungsprozessen auf der anderen Seite aus. Sich von der zentralorganisierten Verwaltungstradition abwendend sieht man in der heutigen Forschung die Notwendigkeit gegeben, den Schulen die Möglichkeit zu bieten, auf regionale und lokale Begebenheiten ihren Ansprüchen entsprechend optimal reagieren und handeln zu können. Dabei stellen sich zwangsläufig ganze Fragenketten, die sich sowohl auf organisatorische, als auch auf methodische Aspekte dieses angestrebeten Wandels hin zu einem dezentralisierten Schulwesen ergeben: Wie soll in Zukunft das Arbeitsfeld der Schulleitung genau aussehen? Was kann der einzelne Schulleiter konkret in seiner Schule machen, um die Qualität dieser zu verbessern? Was muss geändert werden, um derzeit herrschende Missstände für alle Beteiligten sinnvoll zu verändern und somit aus veralteten Missständen neue Entwicklungsvorraussetzungen zu schaffen? ...
 

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Anforderungen Aspekte Aufgaben Aufgabenbereiche beispielsweise Beratung Bereich Beruf des Schulleiters Berufsbild und Rollenverständnis besonders bestimmte bilden Bildungsbereich Bildungssektor derzeitigen deutlich Einzelschule emotionale Intelligenz Empowerment Entscheidungen entsprechenden Entwicklung von Schulqualität Entwicklungsprozess Ergebnisse Erziehung externe Exzellenz Folgenden Funktionen Gegenstand Gestaltung Handelns Harvey/Green Heid Hrsg Information innerschulischen internen Evaluation Kollegium Kompetenzen komplexe Hierarchie konkrete Konsumenten Kontext Konzept Kooperation kooperativen und partizipativen Kundenzufriedenheit Lehrer Lehrerkollegium Lehrkräfte Lernenden linearen Hierarchie Management managen Maßnahmen Mitarbeiterführung Miteinander Möglichkeit Motivation neuen Neuwied und Kriftel notwendig oftmals Organisation Organisationsentwicklung partizipative Führungs Personalentwicklung Personalmanagement primus inter pares Produzenten professionelle Profil Prozess Qualitätsmanagement Qualitätssicherung regional Ressourcen Rolff/Schmidt 2002 Schulaufsicht und Schulleitung Schulaufsichtsbeamten Schulentwicklung schulischen Schulklima Schulleben Beteiligten Schulleiter muss Schulleitung und Schulaufsicht Schulmanagement Schulprofil Schulprogramm Schulprogrammarbeit schulübergreifenden Selbstevaluation Selbstverantwortung Smolka soll sollte somit sowie sowohl Standards Stärkung Struktur Tatsache Team Teamentwicklung Umsetzung Unterricht unterschiedlichen Veränderungsvorhaben Verantwortung Verständnis von Qualität Verwaltung vorgesetzten Behörde wesentliche wichtige win-win zielbezogene Ansatz Zieltätigkeit Zweckdienlichkeit

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