Qualitätsanforderungen an Einrichtungen in der psycho-sozialen Versorgung

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GRIN Verlag, 2009 - 76 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: sehr gut, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Während in der Wirtschaft die Qualitätsdiskussion schon in den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts begann, im Gesundheitswesen mit dem Gesundheitsreformgesetz von 1988 und dem Gesundheitsstrukturgesetz von 1992 in § 137 SGB V eine Verpflichtung der Leistungserbringer zu Maßnahmen der Qualitätssicherung im Behandlungs- und Pflegebereich festgeschrieben wurde -basierend auf den Überlegungen von Donabedian für das angloamerikanische Krankenhaussystem mit den Kategorien Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität1-, ist der Qualitätsbegriff für die soziale Arbeit erst mit der Neufassung des BSHG verstärkt in den Vordergrund getreten. Läßt sich für das Handwerk oder Produktionskonzerne der Begriff Qualität im wesentlichen auf zwei wesentliche Merkmale, nämlich der Qualität der Arbeitsausführung sowie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Service festlegen, erscheint eine Fokussierung für den Sozialbereich weitaus diffiziler. Gleichwohl ist das Fach, Qualitätsmanagement sozialer Einrichtungen mittlerweile im Studiengang Sozialwesen vieler Fachhochschulen fester Bestandteil. Fortbildungslehrgänge der Qualitätssicherung werden für MitarbeiterInnen von zahlreichen Bildungsträgern angeboten. Qualität läßt sich im Rahmen der Gesetzesänderung oder -anpassung als Grad der Übereinstimmung zwischen den Zielen der Sozialhilfe, nämlich der (Wieder-)Eingliederung behinderter Menschen ins gesellschaftliche Leben, und der von der Einrichtung erbrachten Leistung zu dieser Zielsetzung definieren. Soziale Dienstleistungseinrichtungen und ihre MitarbeiterInnen eingelöst werden, die Arbeitsabläufe für eine systematische Betrachtung und Überprüfung transparent zu machen, um dem Verdacht zu begegnen, hier würden unvertretbare Verhältnisse an Methodik und Wirtschaftlichkeit herrschen.
 

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Contents

Seite
3
Qualität ist
17
Qualitätssicherung in der Gemeindepsychiatrie
30
Was ist an Qualitätssicherungsintrumenten
47
Fazit Schlußbetrachtung
59
Benutzte Abkürzungen
66
Copyright

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Common terms and phrases

93 BSHG Aktion Psychisch Kranke ambulante Anbieter Angebote angemessene Ansatz bedarfsorientierten Behandlung Behinderten Benchmarking Bereich Berlin Beteiligten Betreutem Einzelwohnen Betreuung Betreuungsbereich Betreuungskosten Betreuungsplan Betreuungsverläufe Betroffenen beziehungsorientierten Bezirks Bundesministerium für Gesundheit Case-management Controlling definiert Definition Dienstleistung Dokumentation Dokumentationssystem Ebenda Eingliederungshilfe Einrichtungen und Dienste Entwicklung erfolgen Erkrankung externen fachlichen Fallbesprechungen festgelegt gemeindepsychiatrischen Geschäftsführung Gesundheitswesens Hilfe Hilfemaßnahmen interne J.Schädler KlientIN Kompetenzen komplementären Kontakt Kooperation Kostenstellenrechnung Kostenträger Kurzlieger Leistungsangebotes Leistungsbeschreibung Leistungserbringung Leitbild Leitfaden Marburg Maßnahmen medizinische Rehabilitation medizinischen Menschen MitarbeiterInnen Möglichkeit muß notwendig NutzerInnen personenbezogene personenzentrierte Ansatz Pflegestandards Pinel gGmbH Produkt prospektiven Prozeß Prozeßqualität psychiatrischen Kliniken psycho-sozialen Versorgung Qualität der Leistung Qualität der Qualität Qualitätsanforderungen Qualitätsdaten Qualitätsmanagement Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung Rahmen Rahmenbedingungen Rehabilitation Schöneberg Seite Sektor Senatsverwaltung für Gesundheit soll somit sowie sozialen Arbeit Sozialhilfe Sozialhilfeträger stationären Strukturqualität Supervision therapeutische Wohngemeinschaften Total Quality Management Träger der Sozialhilfe Umsetzung Unternehmensleitbild Verbesserung Vereinbarungen Vergleiche Weißensee Wilmersdorf Wirtschaftlichkeit Wohnbetreuung Wohngemeinschaften Ziel

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