"Qualitätsinstrumente als neue Herrschaftstechniken" - Fragen zum EU-Reformprozess im Bildungsbereich

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GRIN Verlag, 2008 - 36 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Allgemein, Note: 1,4, Universitat Hamburg, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Man sollte nicht vergessen, dass Europa nicht nur das Europa des Euro, der Banken und der Wirtschaft ist: es muss auch ein Europa des Wissens sein" (Sorbonne-Erklarung: 25Mai 1998) Dieser Auszug aus der Pariser Sorbonne-Erklarung soll dieser Arbeit vorangestellt sein, da er m. A. nach auf eindruckliche Weise die Entwicklungen der europaischen Bildungspolitik seit knapp 10 Jahren zusammenfassend wiedergibt. D.h. wird ie Immanenz von Wissen und Bildung im Informationszeitalter gewurdigt und als wesentlicher, vielleicht sogar gleichberechtigter, Pfeiler des geeinten Europas, neben Finanzen und Handel, etabliert. Des Weiteren macht dieses Zitat deutlich, wie Wirtschaft und Bildung enggefuhrt werden und schliesslich zusammenfallen. Bildung und Wissen definieren nur mehr einen Bereich der Wirtschaft. Das Verstandnis von Bildung wird demnach neu-formuliert und steht in dieser neuen Auffassung dem tradierten emanzipatorischen Impetus gegenuber. Zu Fragen ist auch wie dies dem Humboldt Bildungsideal gegenuber tritt. Der grosse deutsche Bildungstheoretiker, gibt Bildung als Notwendigkeit zu verstehen, durch die der Mensch seinem ideellen Bild nach geformt werde. Es geht mir nun zunachst darum, (1). die Reformation des Bildungssystem und damit auch des Bildungsverstandnisses durch die EU nachzuzeichnen. Ich konzentriere mich dabei auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre und im besonderen den Wandel im Hochschulewesen. Des weiteren gilt dann (2.) meine Aufmerksamkeit der Diskussion im Anschluss an den Reformprozess. Hier wiegt gerade der Vorwurf der Kommerzialisierung des Bildungswesens schwer. Zum anderen mochte ich (3.) dieses von der EU entworfene Bildungsverstandnis mit der Theoriefigur der Gouvernementalitat" Foucaults konfrontieren. Um die geausserten Bedenken theoretisch zu untermauern."

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