Qualitätszertifikate für Krankenhäuser als Instrumente zur Differenzierung - Wettbewerbsvorteile durch Differenzierung?

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GRIN Verlag, Nov 26, 2007 - Business & Economics - 23 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,7, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Seminar Marketing-Management im Krankenhaus, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland herrscht ein System der freien Marktwirtschaft, das der Annahme unterliegt, dass ein freier Wettbewerb zu bestmöglichen Marktergebnissen führt. Um dieses Ziel in möglichst vielen Marktsegmenten erreichen zu können, werden mehr und mehr staatliche Unternehmen und Einrichtungen privatisiert und kommen dadurch in den Zwang, sich im Wettbewerb durchsetzen zu müssen. Eines dieser Marktsegmente und mit 10,7% Anteil (2005) am Bruttoinlandsprodukt ein besonders wichtiges ist der Gesundheitsmarkt. Die Privatisierungswelle hat zu einer zunehmenden und gesetzlich gewollten Wettbewerbsintensität geführt, da private Eigenkapitalgeber ein gesteigertes Interesse an einer wirtschaftlichen Führung von Krankenhäusern haben. Krankenhäuser sind im Vergleich zu den meisten anderen Unternehmen durch einen elementaren Unterschied gekennzeichnet: Da die Krankenversicherungen die Behandlungskosten der Kunden (Patienten) tragen, ist der Preis kein Kriterium nach dem der Patient ein Krankenhaus aussucht und somit aus Sicht des Krankenhauses keine Gestaltungskomponente im Wettbewerb um Patienten. Ein Krankenhaus muss deshalb versuchen, bei gleichen Preisen eine bessere Leistung als die Konkurrenzhäuser anzubieten. Hier macht sich eine besondere Bedeutung des Faktors Qualität im Krankenhausmarkt bemerkbar. Krankenhäuser müssen also versuchen, sich über ihre Qualität von ihren Konkurrenten zu differenzieren. Eine Möglichkeit dazu besteht in einer Differenzierung durch Qualitätszertifikate. Qualitätszertifikate haben ihren Ursprung in den USA und erreichen zunehmend auch in Deutschland Bedeutung. Ziel dieser Arbeit soll daher sein, herauszufinden, ob Zertifikate zu einer Differenzierung und damit zu Wettbewerbsvorteilen im Krankenhausmarkt führen und wenn ja, wie dies geschehen könnte.
 

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4–Wettbewerbsvorteile und Ressourcenanalyse abgerufen Ament-Rambow Arztbehandlung Barney Behandlung Betten und Patientenbewegung D./Helmig deutsche Gesundheitsmarkt Dierkes Differenzierung Differenzierungsstrategie Einrichtungen einweisenden Ärzte Entwicklung der Gesundheitsausgaben Ergebnis Event-Marketing Events Folgenden geschuldet Grundlage von Zertifikaten grundsätzlich jedes Krankenhaus guten Qualität Imitierbarkeit ISO 9000-Verfahren Kaufvertrag Kooperation für Transparenz Krankenhaus mit guter Krankenhaus tatsächlich Krankenhaus Umschau Krankenhaus zertifizieren lassen Krankenhausmarkt Krankenhaussektor zugeschnittenes Krankenversicherungen KTQ zertifiziert 500 KTQ-Qualitätsberichte Leistung lokale Presse Lokalradio M./Viethen Marketing mit Zertifikaten Marketingstrategie Meffert möglich pCC-KTQ-Qualitätsberichte Porter potentielle Patienten primären Aktivitäten proCum Cert produzierenden Gewerbe Prüfverfahren Qualität im Gesundheitswesen Qualitätsbericht Qualitätsmanagement und Zertifikate Qualitätsmanagementsystem Qualitätszertifikate Rahmen Ratschen relevanten Markt Ressource Zertifikat Rosebrock Schwill Seltenheit soll somit Statistischen Bundesamtes Steinmann strategische Ressource Theorie der Ressourcenanalyse Theorie der Wettbewerbsvorteile Transparenz und Qualität Tscheulin überprüft Uhr o.V. Unternehmen Verfahren Vergabe des Zertifikates Verleihung des Zertifikates Vermarktung Vorteile Wertkette Wettbewerbsstrategie Wettbewerbsvorteilen führen z.B. Beholz Zertifikat dient zertifizierte Krankenhaus Zertifizierung nach KTQ/proCum Zertifizierungsanforderungen Zertifizierungsstelle Zertifizierungsverfahren Zollondz

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