Qualitative Abstraktion von Zeit für Annotation und Retrieval im Semantic Web

Front Cover
GRIN Verlag, May 5, 2004 - Computers - 147 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Informatik - Angewandte Informatik, Note: 1,0, Universität Bremen (Technologie-Zentrum Informatik, Fachbereich Mathematik/Informatik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das World Wide Web [W3C01a, BLF99], neben eMail der prominenteste Bestandteil des Internets, hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Informationsquellen des t ̈ aglichen Lebens entwickelt. Es wird zusammen mit Zeitung, Fernsehen und Radio zur Einholung von tagesaktuellen Nachrichten genutzt, leistet aber auch wertvolle Dienste als Nachschlagewerk und f ̈ ur den Austausch und die Konservierung von Erfahrungen, Erlebnissen und Berichten. Dabei ist es durch seine urspr ̈ ungliche Bedeutung als Ver ̈ offentlichungsmedium f ̈ ur Wissenschaftler [Con00, Gro02] stark an den Belangen des Nutzers orientiert, vor allem an seinen visuellen Bed ̈ urfnissen, da der enthaltene Text in erster Linie gut lesbar sein sollte. Diese Orientierung hat ̈ uber die Jahre mit der enormen Erweiterung der grafischen M ̈ oglichkeiten und der Erh ̈ ohung der dem Leser zur Verf ̈ ugung stehenden Bandbreite noch zugenommen. Die in der Sprache HTML (HyperText Markup Language) [W3C99a, ISO00b] verfassten Webseiten sind zwar weiterhin maschinenlesbar, logische Textauszeichnungen wie em (emphatisch), strong (stark betont), samp (Beispiel) oder cite (Zitat), die zumindest einen rudiment ̈ aren Hinweis auf den Inhalt geben, sind dagegen fast vollst ̈ andig ver-schwunden. Davon, dass Maschinen den Inhalt einer Seite verstehen, kann keine Rede sein. In HTML k ̈ onnen zwar auch ̈ uber die Verwendung von Meta-Tags wie description und keywords zus ̈ atzliche Informationen, sogenannte Metadaten, in die Seiten eingebettet werden; das folgende Beispiel gibt aber schon einen Hinweis auf die dabei auftretenden Unzul ̈ anglichkeiten: In der Beschreibung steht Fließtext, der zwar f ̈ ur einen menschlichen Leser gute Hinweise gibt, mangels Standardisierung f ̈ ur eine Maschine aber v ̈ ollig unverst ̈ andlich bleibt. F ̈ ur die Schl ̈ usselw ̈ orter gilt ̈ ahnliches; ob ein Programm aus ihnen eine Bedeutung herauslesen kann, bleibt Zufall.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Einleitung und Motivation
vi
12 Aufbau der Arbeit
2
Grundlagen
6
Annotation
8
22 Metadatenformate
14
23 Temporale Annotation
21
Temporale Repräsentation und temporales Schließen
28
31 Punktstrukturen
29
46 Formeln
64
Temporale Relevanz
68
51 Abstand zwischen Perioden
70
52 Überschneidung von Perioden
72
53 Überschneidung statt Abstand
78
Reasoning
82
62 Relationsbestimmung
84
63 Implementierung eines Reasoners
91

32 Periodenstrukturen
31
33 Allens Zeitlogik
33
Konzeptuelle Nachbarschaft
37
35 Bewertung bestehender Ansätze
40
Konzeption und Realisierung
44
Das temporale Modell period names
46
41 Definition und Benennung
47
42 Grenzen
48
43 Datumsformat RFC3339mod
56
44 Referenzierung
59
45 Relationen
62
Anwendung und Diskussion
96
Anwendung
98
72 Rein quantitative Aussagen
100
quantitativqualitativ
103
Reasonerimplizitqualitativ
105
qualitativqualitativ
106
Diskussion der Arbeit
110
82 Ausblick
113
Anhang
116
XML Schema
118

Common terms and phrases

Bibliographic information