Quartiersentwicklung mit Migrantenökonomie - die Entwicklung von Migrantenökonomie im Quartier

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GRIN Verlag, Jan 24, 2007 - Political Science - 211 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,7, Technische Universität Hamburg-Harburg (Stadt- und Regionalökonomie), 101 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Planungspolitik in Deutschland ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor zwei zentrale Herausforderungen gestellt: Die Verfestigung hoher struktureller Arbeitslosigkeit und die wachsende soziale und kulturelle Heterogenität der Bevölkerung. Der im Juni 2006 vorgelegte Bericht der UNO dokumentiert, dass jeder fünfte Mensch in Deutschland einen Migrationshintergrund aufweist. Mit dem am 01.01.2005 in Kraft getretenen Zuwanderungsgesetz wurde die Zuwanderung nach Deutschland erstmals rechtlich geregelt und sich von politischer Seite zu Deutschland als einem Einwanderungsland bekannt. Zurzeit leben knapp 9% ausländische Staatsbürger in Deutsch-land, die überwiegend in den städtischen Ballungsräumen in Westdeutschland ansässig sind. Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und den Folgen der Globalisierung geht mit einer tief greifenden Umstrukturierung der nationalen Wirtschaft einher. Den neu entstehenden Arbeitsplätzen im hochqualifizierten Bereich stehen die freigesetzten Arbeitsplätze im industriellen Bereich sowie eine Vielzahl an unregelmäßigen und prekären Arbeitsverhältnissen gegenüber. Die Migranten sind gegenüber dem Durchschnitt der deutschen Bevölkerung besonders stark von Arbeitslosigkeit und prekärer Beschäftigung betroffen. Durch den Rückzug der öffentlichen Hand aus der Regulierung des Wohnungsmarktes überlagern sich die Probleme der hohen Arbeitslosigkeit mit der hohen Konzentration von Migranten auf der Ebene des Quartiers. Damit sind besondere Herausforderungen für die Quartiersentwicklung in den Bereichen der sozialen und ökonomischen Integration, der Sicherung von Infrastruktur und Versorgung und der Bekämpfung von Armut, Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung auf Quartiersebene entstanden. Bei der Auseinandersetzung mit den Problemstellungen wurden die Stadtteil- und Quartiersbetriebe als Akteure entdeckt, um strukturelle Verbesserungen vor Ort herbeiführen zu können. In jüngerer Zeit sind besonders die Migrantenökonomien in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, da sie die Schnittstelle zwischen Mehrheitsgesellschaft und Migranten sowie zwischen Erwerbslosigkeit und Beschäftigung darstellen.
 

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Contents

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Common terms and phrases

Angebot anhand ansässigen Anteil Anwohner Arbeit Arbeitslosigkeit Arbeitsmarkt aufgrund Aufwertung Auslän Ausländer baulichen Bedeutung befragten benachteiligten Bereich besonders Betriebe Branchen Branchenstruktur Breckner/Gonzalez 2002 Darstellung nach eigener deutschen Dienstleistungen Eigene Aufnahme 2006 Eigene Darstellung eigener Erhebung Einzelhandel Elbinsel Entstehung Entwicklung Ethnie Experten Funktionen und Potenziale Gastronomie Gentrifizierung geprägt geringen Geschäfte gesellschaftlichen Gewerbe GEWOS Hamburg Hamburger Abendblatt Herr hohen Image Integration Internetseite Jahren Kapitel Kaufkraft Kontakte kulturellen Kulturmodell Kunden Läpple Lokalen Ökonomie Marginalisierung Mehrheitsgesellschaft Menschen Migranten Migrantenbetriebe Migrantenmilieus Migrantenökonomie Migrantenunternehmer Migrationshintergrund Nachfrage Nationalität Netzwerke niedrigen Personen Prozesse Qualität Qualitätsstruktur Quartier Quartiersbetriebe Quartiersentwicklung Quartiersmanagement Quartiersökonomie räumliche Reiherstieg Reiherstiegviertel 2006 Ressourcen Rote Flora Schader-Stiftung Schanzenviertel 2006 schen Schuleri-Hartje Schulterblatt Segregation Selbstständigkeit sowie sowohl soziales Kapital Sozialstruktur Stadt Stadtraum Stadtteil Standort stark Statistikamt Nord Steg stellen strukturellen Strukturen Studenten täglichen Bedarfs Teil Teilökonomien TU Hamburg-Harburg Türken türkischen Unternehmer ohne Grenzen unternehmerischen unterschiedlichen Untersuchungsräumen Veddel Veränderungen Vielfalt Viertel vorhanden Wilhelmsburg Wirtschaft Wohn Wohnungsmarkt zeigt Zuwanderer

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