Que(e)r gelesen: junge Literatur aus Taiwan

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Diplomica Verlag, 2010 - Language Arts & Disciplines - 114 pages
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Vor dem Hintergrund taiwanischer Diskurse zu Homosexualit t und ihrer gesellschaftlichen und politischen Bez ge verhandelt der taiwanische Autor Ji Dawei (geb. 1972) als Vertreter einer postmodernen, stark global orientierten und inszenierten jungen intellektuellen taiwanischen Elite die Themen Homosexualit t, Wahrheit, Identit t und Ritualit t in einer Sammlung unterschiedlicher Erz hlungen, . Diese sind jedoch durch die Klammer der Dekonstruktion als methodologisches Instrument und die theoretischen Pr missen der als ku er lun taiwanisch-indigenisierten Entsprechung der queer-theory miteinander verbunden. Die im Rahmen dieser Studie exemplarisch behandelte Erz hlung Die Rituale," 1995 in dem Erz hlungsband Welt der Sinne" ver ffentlicht, beleuchtet anhand der Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte des Protagonisten die Falsifizierbarkeit absoluter Wahrheiten und die diesen innewohnenden willk rlich-subjektiven Identit tsannahmen. Anhand unterschiedlicher textimmanenter Parameter wie Familie, Milit r und Ritual versucht die Arbeit, die zugrunde liegenden Einschreibungen des Autors sichtbar zu machen und gleichzeitig einen Blick auf ein wenig beachtetes und au erhalb Taiwans kaum rezipiertes literarisches Sujet zu er ffnen. Da die vorgelegte Studie induktiv und textnah angelegt wurde, findet sich eine bersetzung der Rituale" beigef gt.
 

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II
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III
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IV
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V
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