Quellen zur Geschichte Leipzigs, Volume 1

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Duncker & Humblot, 1889 - Archives
 

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Popular passages

Page 279 - Die Gärten sind so prächtig als ich in meinem leben etwas gesehen habe ich schicke dir vielleicht einmahl den Prospeckt von der Entree des Apelischen, der ist königlich. Ich glaubte das erste mahl ich käme in die Elysischen Felder.
Page 297 - Dir, Gott der Dichter, muss ichs klagen, Sprach Hermann: Schönaich darf es wagen, Und singt ein schläfrig Lied von mir.
Page 267 - Ob man in theatralischen Gedichten allezeit die Tugend als belohnt, und das Laster als bestraft vorstellen müsse?
Page 471 - Redlichkeit gantz reine Wohnung haben, So schleicht sich doch die Furcht so unvermerkt und schlau Am allerliebsten ein bey einer schwachen Frau, Die leichtlich zittern kann. Da bist du schlecht beschützet; Deswegen gehe hin, wo man dich besser nützet, Wo man dich besser braucht, zur Weisheit, Ruh und Lust, In reine Männerhand und weise Männerbrust. Von dort aus will ich dich nach allen deinen Lehren Durch ihren klugen Mund bewundern und verEhren.
Page 471 - Denkmal stiften. Du trittst mit größerm Ruhm in die Gesellschaft ein, Als wenn du immer sollst bey einer Frauen seyn, Die zwar die Lehren liebt, die du hast aufgeschrieben, Und ihnen gerne folgt, doch solche auszuüben Nicht recht vermögend ist. Bald störet sie der Neid, Belügt und lästert sie und macht Gefährlichkeit, Daß sie erschrecken muß und dich dabei vergessen. Deswegen schämt sie sich. Nun kannst du leicht ermeßen. Wie schwach die Weiber sind, es fehlt zwar Männern oft An der...
Page 207 - Streitdegen durch' s Her% gestochen wurde, wovon er seinen Geist jämmerlich aufgeben müssen. Zum Trost der herzlich betrübten Ismene gesungen (1756).
Page 278 - Lucius. Nr. 159. S. 514. werden Sie wohl schon durch meine Freunde wissen. Aber daß unser junger Fürst mit eigner Hand und den liebreichsten und gnädigsten Ausdrücken mir sein Porträt und eine Schreibtafel gegeben hat, dieses werden Sie wohl noch nicht wissen oder doch gern von mir selbst hören wollen. 23. Geliert an Adolf Traugott von Gersdorff. Leipzig, den 30. Oktober 1767. Unser lieber Churfürst, vor dem ich diese Messe eine moralische Vorlesung auf seinem Zimmer habe halten müssen, hat...
Page 471 - In diesen Band schreibt Caroline Neuber am 16.12.1733 folgende Widmung: Geh weiser Seneca, zu andern klugen Schriften Und lasse dir durch sie ein wahres Denkmal stiften, Du trittst mit größerm Ruhm in die Gesellschaft ein, Als wenn du immer sollst bey einer Frauen seyn, Die zwar die Lehren liebt, die du hast aufgeschrieben, Und ihnen gerne folgt, doch solche auszuüben Nicht recht vermögend ist. Bald störet sie der Neid, Belügt und lästert sie und macht Gefahrlichkeit, Daß sie erschrecken...
Page 287 - Wie kömmst du in den Hecht, in dies vilaine Haus? Hat niemand dir im Thor den Engel angewiesen Und Artopö gelobt und Waplern dir gepriesen?
Page 471 - Kempten 1 702, unter: Hier ist von einem Frauenzimmer Die Sittenlehre übersetzt; Ihr Fleiß wird seinen Lohn empfangen, Wenn man sie nun auch würdig schätzt, Daß ich bei weiser Männer Schriften Durch sie darf mein Gedächtnis stiften. Wer weiß, bei welchem finanziellen Desaster diese Bücher sonst verkauft und damit verloren gewesen wären, wenn die Neuberin sie nicht an die deutsche Gesellschaft verschenkt hätte. Nun sind sie in deren Bibliothek, die in der Leipziger Bibliotheca Albertina...

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