Quevedos Apollo und Dafne Thema anhand zweier Beispiele: 'A Apolo siguiendo a Dafne' und 'A Dafne, huyendo de Apolo'

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GRIN Verlag, Apr 2, 2007 - Foreign Language Study - 16 pages
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Humanist, Schriftsteller und Politiker, Quevedo ist eine der bedeutendsten Figuren des spanischen Barock, der mit seinem conceptismo die Lyrik prägte. Seine Fehde mit Luis de Góngora, dem Hauptvertreter des culteranismo, sowie seine Freundschaft zu Félix Lope de Vega und Miguel de Cervantes Saavedra sind legendär. Sein Leben ist gezeichnet von der Bemühung die Situation im krisengeschwächten Spanien anzuklagen und zu verbessern. Seine Angriffe auf die spanische Hierarchie und die Intrigen seiner Neider bringen in oftmals ins Gefängnis, wo er viele seiner Werke verfasst. Diese sind von seiner humanistischen Bildung beeinflußt und sind ein außergewöhnlicher Beitrag zur spanischen Prosa und Lyrik. Sie alle zu betrachten ist aufgrund ihrer Fülle ein viel zu großes Projekt, das den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Stattdessen werde ich auf den kleinen Ausschnitt seines lyrischen Werkes eingehen, der sich mit dem an Ovids Metamorphosen angelehnten Thema „Apollo und Dafne“ befasst. Quevedo hat zu diesem Thema eine Fülle an ernsten aber auch burlesken Gedichten verfasst. Ich werde mich mit zwei seiner Parodien befassen, die zusammen zu betrachten sind, da sie eine Einheit bilden und den conceptismo seiner Lyrik widerspiegeln: „A Apolo siguiendo a Dafne“ und „A Dafne, huyendo de Apolo“.
 

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