Römische Tempelbauten

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GRIN Verlag, 2008 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einfuhrung Die heutige Vorstellung der baulichen Gestaltung eines romischen Tempels entspricht dem Aufbau derer, die noch erhalten sind und diese stammen uberwiegend aus der Kaiserzeit und sind der Epoche des augusteischen Klassizismus" zuzurechnen. Romische Tempel aus dieser Zeit und auch schon aus den Jahrhunderten zuvor wurden anlasslich historischer Geschehnisse und aus Reprasentationsgrunden errichtet; ihr Ursprung geht nicht, wie der der griechischen Tempel aus den mythischen Bereichen hervor. Festgehalten wurden die Grundungsdaten in Kalendern, auch ihre Geburtstage" wurden zelebriert. Der Grieche weiht, der Romer grundet"1 . Eine Begrundung hierfur konnte das allgemeine Weltverstandnis des Romers sein, das sich vollig von dem des Griechen unterscheidet, da der romische Lebensstil von Subjektivitat gepragt ist, die wiederum Widerhall in Architektur und Kunst findet. So wie die Kultstatue der Romer einer Ruckwand bedurfte und nicht wie die der Griechen frei im Raum stand, so erhielt auch der Tempel einen eigenen Raum und anhand der Frontalitat der Tempelbauten lasst sich schliessen, dass auch der Romer selbst einen gewissen Raum vor sich haben musste.2 Baugeschichtlich folgen die romischen Heiligtumer und somit der romische Tempel im Aufbau der etruskischen Heiligtumsanlage. Im Verlauf der romischen Republik, insbesondere mit der Einnahme Griechenlands im 2. Jh. v. Chr., ubernehmen die Romer zunehmend hellenistische Bauformen, wenngleich die markant romischen Eigenschaften eines Tempels, wie das Podium und die axiale Ausrichtung, soweit dies geographisch moglich war, nie aufgegeben wurden. Die Ubernahme griechischer Bauformen brachte in positiver Weise eine Uberwindung des provinziellen Architektu"

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