Rassismus, Antidiskriminierung und Konsequenzen für Soziale Arbeit

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GRIN Verlag, May 18, 2010 - Education - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Regensburg (Fakultät für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Soziale Arbeit mit Migranten, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Arbeit als Profession kann sich der Thematik aufgrund der immer größer werdenden Bedeutung der ihr beizumessen ist, nicht entziehen. Diese Aspekte müssen deshalb bereits bei der Ausbildung besser berücksichtigt werden, da sämtliche Bemühungen innerhalb der Sozialen Arbeit hin zu einer wirksamen Antidiskriminierungsarbeit noch am Anfang sind. Geschieht dies nicht, muss sich die Soziale Arbeit den Vorwurf gefallen lassen, bedeutende Entwicklungen verschlafen zu haben. Ein gutes Beispiel für diesen Zugewinn an Dringlichkeit ist die Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesrepublik Deutschland (BRD) 2006. Auch wenn Deutschland keineswegs eine Vorreiterrolle was Antidiskriminierung anbelangt beizumessen ist, wird das Thema mittlerweile sensibler behandelt (Treichler, 2004, S. 71-98). Um einen wirksamen Schutz vor Diskriminierung, rassistischer Gewalt...etc. für alle Mitglieder der Einwanderungsgesellschaft zu bieten, reichen laut Treichler (2004, S. 71-98) juridische und polizeiliche Maßnahmen nicht aus. Klar sind diese notwendig, bekämpfen jedoch lediglich die Symptome und sind ungeeignet, das wirkliche Problem anzugehen. Soziale Arbeit als Profession verpflichtet sich, die Menschenrechte aller zu achten und für sie einzutreten. Sie hat Zugang zu Diskriminierten wie auch zu den Verursachern und ist somit in der Pflicht! Vor allem aufgrund der Zusammenhänge zwischen sozialstaatlichen Themen und der Problematik des Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit...etc. wird dieser Anspruch untermauert. Dieser wird später noch genauer erläutert. Insgesamt ergibt sich die Aufgabe, für die ideelle Menschenwürde und die mit ihr verbundenen Menschenrechte einzustehen, diese zu schätzen bzw. zu verbessern, um allen Angehörigen der multikulturellen Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
 

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