Rassismus und Geschlecht in deutschen Fußballstadien

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GRIN Verlag, May 14, 2002 - Social Science - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: gut (-), Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Alltagsrassismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung "Fußball ist ein Sport für alle!" Dieser Satz unterstreicht den integrativen Charakter, den Sport im allgemeinen und Fußball im besonderen haben sollte. Dennoch wird der Rassismus auf verschiedenste Weise, mit wechselnden Motivationen und durch unterschiedliche Gruppierungen immer wieder in die Stadien getragen. Fans benutzen ihn nach eigenen Angaben, um gezielt Mitglieder der gegnerische Mannschaft zu demoralisieren (und streiten somit jeden politischen Hintergrund ab). Vereine bagatellisieren und leugnen zum Teil sogar immer noch die Existenz von Rassismus im Fußball, obwohl sie durch ihre Sportpolitik erheblichen Beitrag zu einem rassistischen Klima in den Stadien leisten. Welche Formen von Rassismus es dabei gibt, wer die Menschen sind, die sich seiner bedienen, mögliche Bekämpfungsstrategien und deren Effektivität, sowie eine Überlegung zum Zusammenhang zwischen Rassismus und Geschlecht soll Gegenstand dieser Hausarbeit zum gleichnamigen Referat vom 12. Dezember 2001 sein. Meine Ausarbeitung wird insgesamt sechs Kapitel umfassen, in denen vier Bereiche analysiert und beschrieben werden: 1. Einleitung 2. Ausdrucksformen von Rassismus im Stadion, 3. Fantypenkategorien nach Heitmeyer (1988) und Kritik, 4. Bekämpfungsformen des Rassismus und den 5. Bezug zwischen Rassismus und Geschlecht, was eine Auseinandersetzung mit der Frage "Ist rassistische Gewalt in Fußballstadien ein reines Männerproblem?" bedeutet. 6. Schlussbetrachtung [...]
 

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II
III
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IV
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