Ratinganalyse durch internationale Ratingagenturen: empirische Untersuchung für Deutschland, Österreich und die Schweiz

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Peter Lang, 2009 - Business & Economics - 369 pages
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Ratings internationaler Agenturen haben mittlerweile auch in Kontinentaleuropa große Bedeutung für die Fremdkapitalfinanzierung erlangt. Die Agenturen können mit ihren Bonitätsurteilen Transaktions- und Agency-Kosten mindern, ihrerseits aber auch derartige Kosten verursachen. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz ihrer Urteilsfindung. Anleger, Unternehmen und Regulierungsbehörden erwarten eine gewisse Transparenz, um den Informationsgehalt von Ratings einschätzen zu können. Der Autor geht der Frage nach, welche Kriterien die Agenturen zur Ableitung ihrer Ratings heranziehen und welche Einblicke sie in den Urteilsgewinnungsprozess gewähren. Zum einen führt er dazu eine großzahlige Inhaltsanalyse der von S&P und Moody's für Emittenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verfassten Ratingbegründungen durch. Auf Basis der darin auch angeführten Schlüsselkennzahlen werden ergänzend statistische Ratingreplikationsmodelle entwickelt. Zum anderen unterzieht der Autor die gerateten Unternehmen aus den genannten Ländern einer umfangreichen Befragung, um deren Einschätzungen und Erfahrungen zum Rating zu erheben und an den inhaltsanalytischen Ergebnissen zu spiegeln.
 

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Contents

Problemstellung
1
Grundlagen Funktionen und Probleme von Ratings
7
Ratinganalyse der Ratingagenturen
49
Empirische Evidenz zu Bestimmungsfaktoren von Ratings
79
Inhaltsanalyse von Ratingbegründungen für Unternehmen aus Deutsch
111
Befragung von gerateten Unternehmen aus Deutschland Österreich
193
Thesenförmige Zusammenfassung
223
Anhang
229
Literaturverzeichnis
331
Rechtsquellen Verzeichnis
369
Copyright

Common terms and phrases

ähnlich allerdings Analyse Analysebereiche Aspekte Ausführungen Baa2 Baa3 Basis BBB+ Befragung beide Agenturen Berblinger 1996 bezüglich Bilanzsumme Bonitätsrisiko Branchen Cash Flow daher Datenbasis Deutsche Deutsche Bundesbank Dokumente Downgrade EBITDA Ederington/Yawitz 1987 Einschätzung Emittenten empirische Ergebnisse Erklärungsfaktoren Erklärungsvariablen Everling externe finanzielle Flexibilität Finanzrisiko finden Fitch Fortsetzung Anhang Fresenius Medical Care gerateten Unternehmen Gesamtkapitalrentabilität Hauptkategorien Heinke Herabstufungen Höhe Hypothese Industrie Informationen Inhaltsanalyse insb internationalen Investoren Jahren jeweils Kamp Kapitalstruktur Kapitel Kategorien Kennzahlen Kerwer Klassifikationsleistung Kodiereinheiten Kodierung Kriterien Kromrey Länderrisiko Managementqualität Modelle möglich Moody's Ordinale p-Wert Pensionsverpflichtungen Pettit u.a. Purda qualitative Ratingagenturen Ratinganalyse Ratingänderungen Ratingänderungsbegründungen Ratingbegründungen Ratingdeterminanten Ratingklasse Ratingkriterien Ratingprozess Ratings von S&P Ratingurteil Rechnungslegung relativen Nennungshäufigkeiten S&P und Moody Schlüsselkennzahlen Sensitivitätsanalysen signifikante Unterschiede sowie Standard & Poor's statistisch statistischen Tests Steiner/Heinke 1996 Stichprobe Studien tings Transparenz U-Test Unternehmensgröße Untersuchung Vergleich verschiedenen Verschuldungsgrad weitere Wert Wichtigkeit Wolfgang Ballwieser x2-Wert Zinsdeckung zudem

About the author (2009)

Der Autor: Christian Wappenschmidt, geboren 1977 in Mönchengladbach, studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Revision und Unternehmensrechnung, Finanzierung sowie Organisation und Personalwesen an der Universität Passau. Im Anschluss daran war der Autor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Rechnungswesen und Prüfung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das postgraduale Studium zum Master of Business Research schloss er 2006 ab. Die Promotion erfolgte 2008.

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