Überprüfung der Optimierung der Bilanz- und Finanzierungsstruktur von KMU durch das Ratingurteil damit verbundene Kosten

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GRIN Verlag, Mar 12, 2010 - Business & Economics - 151 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1.0, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Finanz- und Bankwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenwärtig tragen die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise dazu bei, dass sich Firmenkredite verteuern und Banken bei der Vergabe von neuen Krediten zurückhaltender agieren. Die Zurückhaltung der Banken bezüglich der Kreditvergabe, wurde jedoch bereits im Zuge der Umsetzung der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) verstärkt. Die neue Regelung schreibt eine risikoorientierte, d. h. an den individuellen Ausfallrisiken der Kreditnehmer ausgerichtete, Eigenkapitalunterlegung vor. Im Rahmen eines Ratings werden die Risiken der kreditsuchenden Unternehmen als Ausfallwahrscheinlichkeiten abgebildet, die auch als Probability of Default (PD) charakterisiert werden. Im Mittelpunkt der Kreditverhandlungen steht die auf mathematisch-statistischen Modellen beruhende Ratingnote. Je ungünstiger das Ratingurteil, desto mehr haftendes Eigenkapital muss die Bank bereitstellen. Ein schlechtes Ratingergebnis hat damit direkten Einfluss auf die Zinskonditionen des Unternehmens, da die Bank bei höherer Eigenkapitalhinterlegungspflicht eine höhere Marge veranschlagt, um die Eigenkapitalrentabilität zu erhalten. Deutlich wird der Stellenwert eines guten Ratings am Beispiel eines KfW Unternehmerkredits. Die Schwankungsbreite des Zinssatzes liegt zwischen 4,79 Prozent für Unternehmen mit geringen Ausfallwahrscheinlichkeiten und 7,85 Prozent für risikoreichere Kreditnehmer. Der bonitätsabhängige Credit-Spread liegt demnach bei über 300 Basispunkten. Da die Bewertung der quantitativen Ratingkriterien, je nach Kreditinstitut, bis zu 70 Prozent der Ratingnote bestimmt, bilden das Finanzrating sowie die Überprüfung von Verbesserungsmaßnahmen den Schwerpunkt dieser Arbeit. Zu diesem Zweck wird, stellvertretend für den quantitativen Teil eines bankinternen Ratings, das Rating-Tool Moodys KMV RiskCalc vorgestellt und analysiert, um im Anschluss verschiedene Ansätze zur Optimierung der Finanzierungsstruktur überprüfen zu können. Anhand verschiedener alternativer Finanzierungsmaßnahmen soll dann, mithilfe von Moodys KMV RiskCalc, verifiziert werden, ob und in welchem Umfang es möglich ist das Rating eines Unternehmens zu verbessern. Im Einzelnen werden die Effekte von Factoring, Leasing, Sale-and-lease-back, Optimierung der Vorratsbestände, Mezzanine-Kapital, Beteiligungskapital sowie die Ausgliederung von Pensionsrückstellungen auf das Ratingurteil analysiert und ausgewertet. Daneben wird auf die Auswirkungen von bilanzpolitischen Gestaltungen auf das Ratingurteil eingegangen.
 

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Abbildung Abschreibungen alternativen Anhang Auflage Aufwendungen Ausfallwahrscheinlichkeit Ausgangsrating Ausgleich von kurzfristigen Ausgliederung der Pensionsrückstellungen Auswirkungen Baa1 Baa2 Baa3 Baetge Banken bankinternen Basel Baugewerbe Bauunternehmen Berechnungen Beteiligungskapital Bewertung Bilanz und GuV Bilanzpolitik Bilanzstruktur Bilanzsumme Bonität Brezski Cashflow Creditreform Deutsche Bundesbank deutschen Mittelstandes durchschnittliche E./Kinne Effekte Eigene Darstellung Eigenkapital Eigenkapitalausstattung Eigenkapitalquote Einfluss Erträge Factoring Finanzierung Finanzierungsform Finanzierungsmaßnahmen Finanzierungsstruktur Finanzrating Fremdkapital Gabler gegenüber Kreditinstituten Gewinnausschüttung Gleißner höher Jahr Jahresabschluss Jahresergebnis jährlich Kapital Kennzahlen Kleines Unternehmen Kreditinstituten Kreditnehmers kurzfristigen Verb kurzfristigen Verbindlichkeiten Leasing Liquidität Liquiditätszufluss Management Maßnahmen Mezz Mezzanine 50 Mezzanine-Finanzierung Mezzanine-Kapital mittelständische Unternehmen Mittleres Unternehmen Modellannahmen Moody's RMS Moody’s Moody’s RiskCalc-Rating Optimierung Pensionsrückstellungen positiv Prozent qualitativen Rating Ratingagenturen Ratingklasse Ratingkriterien Ratingnote Ratingoptimierung Ratingstufen Ratingurteil Ratingveränderung Reduktion reduziert RiskCalc Rückstellungen Sachanlagen Sale-and-lease-back sowie Steuerersparnis Steuern Tabelle Umsatz Unternehmensrating Veränderung EK verarbeitenden Gewerbes verarbeitenden Unternehmen verbessert Verbindlichkeiten ggü verbundene Unternehmen Verlustrechnungen Vorräte Vorratsoptimierung W./Füser Wiesbaden wirtschaftliches Eigenkapital Zinsaufwendungen Zusätzlicher

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