Ratsherr Joseph Leu von Ebersoll ; Der Kampf zwischen Recht und Gewalt in der Schweizerischen Eidgenossenschaft

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Im Selbstverlage des Verfassers, 1863 - Constitutional history - 1133 pages
 

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Page 771 - Bund zur Behauptung ihrer Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit gegen alle Angriffe fremder Mächte und zur Handhabung der Ruhe und Ordnung im Innern.
Page 43 - Landesgesetzen überhaupt zulässig ist. Von solchen kirchlichen Erlassen darf keiner bekannt gemacht oder auf irgend eine Weise vollzogen werden, es sei denn derselbe zuvor mit dem von der competenten Staatsbehörde zu ertheilenden Placet versehen worden, ohne welches er weder Verbindlichkeit noch Vollziehung erhält. Die Kundmachung des Hauptactes und der das Placet enthaltenden Erklärung der Staatsbehörde soll gleichzeitig geschehen.
Page 890 - Hoffnung, daß diesem Treiben endlich ein Ziel gesteckt und dem ruhebedürftigen Lande der ersehnte Friede geschenkt sein wird. Er berechtigt endlich alle europäischen Staaten, und insbesondere die Nachbarstaaten der Schweiz, zu der Erwartung, daß der Kern der Guten in diesem Lande noch stark genug ist, um von sich aus der Anarchie, welche der Schweiz zum Verderben und der moralischen Ruhe im gesummten gesellschaftlichen Körper zur Störung gereicht, ein Ende zu machen, und so die gefährlichen...
Page 45 - Prüflings -Commission über befriedigende Vollendung ihrer philosophischen und theologischen Studien ausgewiesen haben. Auch werden sie sich durch Prüfungen der Wahlfähigkeit der Geistlichen vor deren Anstellung als Seelsorger versichern, und überhaupt für die weitere Ausbildung derselben durch zweckdienliche Mittel sorgen. Die...
Page 43 - die durch die kanonischen Vorschriften geforderte Abhaltung von Synoden zu bewirken, werden jedoch Vorsorge treffen, daß diese Versammlungen nur unter Aufsicht und mit jeweiliger Bewilligung der Staatsbehörde Statt finden
Page 45 - 12) Sollte von Seite kirchlicher Obern gegen die von der Staatsbehörde vermöge ihr zustehenden Wahlrechts vorgenommene Besetzung einer Lehrstelle irgend einer Art — Einsprache erfolgen, so ist dieselbe als unstatthaft von dem betreffenden Kanton zurückzuweisen. „13) Die tontrahirenden Stände gewährleisten sich gegenseitig das Recht, von ihrer gesammten Geistlichkeit gutfindcndcn Falls den ssid der Irene zu fordern.
Page 45 - Cantone zu gegenseitiger Handbietung und vereintem Wirken, wenn die vorerwähnten, oder andere hier nicht aufgeführte Rechte des Staats in Kirchensachen gefährdet oder nicht anerkannt würden, und zu deren Schutz gemeinsame Maassregeln erforderlich sein sollten.
Page 35 - Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt* für uns arme Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Absterbens, Amen», betete kniend der gläubige Bauer.
Page 44 - Ehedispcnstaren , sei es durch Verständigung mit dem Bischöfe, sei es durch Unterhandlung mit dem päpstlichen Stuhle zu bewirken suchen. Würde der Zweck auf dem bezeichneten Wege nicht erreicht, so behalten sich die kontrahirenden Kantone diesfalls ihre weitern Verfügungen vor.
Page 43 - Um den Verwickelungen zu begegnen, die bei der Unbestimmtheit der Verhältnisse zwischen Staat und Kirche sich leicht ereignen, dabei die Rechte des Staats gehörig zu wahren, und die Wohlfahrt der Kirche möglichst zu fördern, haben die benannten...

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