Raum-Akustik für offene Bürolandschaften

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GRIN Verlag, Aug 27, 2010 - Business & Economics - 12 pages
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Die Verdichtung der Arbeitsplätze in Großraum-Büros stößt an ergonomische Grenzen, weil der von ihren Nutzern selbst erzeugte Lärm unvermeidbar auf Pegel anschwillt, unter denen ihre Produktivität und Gesundheit leidet. Nach herkömmlicher Vorstellung wird versucht, mit Akustik-Decken und - Stellwänden die durch die starke Kommunikation im Raum erzeugten Geräusche bei den hohen Frequenzen zu bedämpfen. Dies widerspricht aber nicht nur den aktuellen Trends zur thermischen Aktivierung und optischen Transparenz aller Begrenzungsflächen. Es löst vor allem, wie an zahlreichen Beispielen gezeigt werden kann, das Problem nicht an seinen Wurzeln, d.h. bei den Schallquellen selbst. Nur wenn man durch einen gleichmäßig niedrigen Nachhall bis zu den tiefsten Frequenzen herunter für beste Sprachverständlichkeit sorgt, kann man akustische Behaglichkeit herstellen und den für konzentriertes geistiges Arbeiten unerlässlichen Lärmschutz erreichen. Mit neuartigen, stets breitbandig wirksamen, kompakten Akustik- Modulen und transparenten Schall-Schirmen lassen sich jetzt völlig offene Bürolandschaften optisch attraktiv und akustisch optimal gestalten. Nach der Auflösung eines alten raumakustischen Dilemmas können so bisher brach liegende Büro- Immobilien z.B. für Großraum-(Gruppen- und Team-)Büros mit nur 6 bis 12 m2 Grundfläche pro Mitarbeiter flexibel und kostengünstig revitalisiert und nachhaltig in ihrem Wert gesteigert werden – reizvolle neue Aspekte für Projektentwickler und Investoren in einem noch wachsenden Markt. Der oft Ohren betäubende, von Nutzern selbst erzeugte Lärm in Dienstleistungszentren lässt sich durch neuartige Schall dämpfende und schirmende Glas-Systemwände mit integrierten, breitbandig wirksamen Absorber-Modulen um mehr als 30 dB(A) senken – eine praktische Anleitung zur nachhaltigen Aufwertung vieler brach liegender Büro-Immobilien.
 

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Contents

I
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II
163
IV
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V
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VI
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VII
170
VIII
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Common terms and phrases

About the author (2010)

H. Fuchs studierte Elektrotechnik an der TU Berlin und promovierte dort bei L. Cremer und R. Wille. Er war an Instituten der Deutschen Luft- und Raumfahrt in Berlin und Oberpfaffenhofen, Sound and Vibration der University of Southampton sowie Aeroacoustics der Stanford University in der Grundlagenforschung tAtig. Seit 1979 widmete er sich als Leiter der Abteilung Technische Akustik am Fraunhofer IBP in Stuttgart der angewandten Forschung und Entwicklung auf verschiedenen Gebieten des Schallschutzes. Seit 1986 war er Professor fA1/4r Bauakustik und Immissionsschutz an der FH fA1/4r Technik in Stuttgart, seit 1995 auch stellvertretender Institutsleiter sowie Leiter der Abteilung Raumakustik/Technische Akustik des IBP.

Nach seiner Pensionierung im Jahre 2005 fA1/4hrt Prof. Dr.-Ing. H. Fuchs seine kreativen Arbeiten, zusammen mit seiner langjAhrigen Koautorin Prof. X. Zha, selbststAndig fort.

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