Rausch und Kokain in der Lyrik Gottfried Benns

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GRIN Verlag, 2011 - 80 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Gottfried Benn, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Hauptseminararbeit zum Motiv des Rausches (speziell des Kokainrausches) in der Lyrik Gottfried Benns, Abstract: Kunst, Rausch und Drogen sind in der Geschichte immer wieder eng miteinander verbunden gewesen und scheinen es auch heute noch zu sein. Eine Vielzahl von Autoren suchte immer wieder die Nahe von leistungssteigernden, aufputschenden oder aber halluzinogenen Drogen und verarbeitete deren Wirkung dann in ihren Werken. Bereits in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts beschreibt beispielsweise der franzosische Literat Charles Baudelaire in seinen Werken Kunstliche Paradiese" oder Opium-Esser" seine Erfahrungen mit Haschisch und Opiaten. Am Ende des 19. Jahrhunderts sollen die Werke von Arthur Conan Doyle Sherlock Holmes" und Robert Louis Stevenson Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von deren personlichen Erfahrungen mit Kokain beeinflusst worden sein. Stevenson soll seinen Roman dank des Kokains in nur sechs Tagen geschrieben haben. In den 1920er Jahren schilderte dann der Schriftsteller und Arzt Gottfried Benn in Gedichten den Kokainrausch. Besonders stark vom Kokain inspirieren liess sich der expressionistische Lyriker Georg Trakl, welcher dann 1914 an einer Uberdosis der Droge verstarb. Noch vor dem zweiten Weltkrieg verarbeitete Klaus Mann seine Erfahrung mit einer weiteren Droge, dem Heroin in dem 1939 erschienenem Roman Der Vulkan. Roman unter Emigranten." Im Jahr 1951 beschreibt der Schriftsteller Ernst Junger in seinem Roman Der Besuch auf Godenholm" einen Selbstversuch mit der synthetischen Droge LSD. Kurz danach, im Jahr 1953, schildert der amerikanische Autor William Burroughs in seinem autobiographischem Roman Junkie, Bekenntnisse eines unbekehrten Rauschgiftsuchtigen" seine E
 

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