Real-encyclopädie der classischen alterthumswissenschaft...

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J.B. Metzler, 1852
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Popular passages

Page 452 - Schulter geschlagen ist. Der zweite Zipfel hängt nun Über den Rücken hinab und der linke Arm...
Page 196 - Abwechslangen der Stellungen und Touren, die der Chor zu machen hatte, an verschiedenen Stellen der Orchestra Linien gezogen waren, die als Zeichen dienten, wohin der Chor oder dessen einzelne Theile bei den verschiedenen Evolutionen zu treten, und wie weit sie wegzugehen oder sich zurückzuziehen hatten, damit auf beiden Seiten die erforderliche Gleichheit beobachtet würde; z. B. in der Farabasis.
Page 479 - Ur» fachen um das Ansehen des Euripides, welcher allgemein von griechischen und römischen Tragikern wegen der Fruchtbarkeit seiner Motive benutzt wurde , zur entschiedensten Geltung zu bringen. Man gieng damals so wenig als späterhin über feinen Standpunkt...
Page 451 - Auf seiner höchsten Spitze hatten die Perser eine marmorne Warte erbaut, von welcher aus man die ganze umliegende Gegend übersehen konnte.
Page 500 - Ve» fchaffenheit der Nachrichten auch keineswegs gewiß oder nur wahrscheinlich ist daß die Tragiker meist nur das eine Stück geschrieben hatten das zufällig genannt wird, so ist doch glaublich genug daß keiner sehr fruchtbar gewesen ist. Der Unterschied ist freilich groß, fremde Stücke nur zu bearbeiten oder innerhalb des bekannten Kreises neu zu erfinden und ganz selbständig auszu...
Page 487 - Mitgliedern ange« wandten, thätig war. Sie wurde ursprünglich bei seinem Eintritt in die Örcheftra, bei seinem ersten Auftreten vorgetrage». „Jene , langen Neihen von anapäftischen Systemen wie man sie im Anfange von Aeschylos' Persern, Schutzflehenden, Agamemnon findet möchten wohl die ursprüngliche Form für den Einzug deS Chores, für die Parodos im eigentlichsten Sinne gewesen sein, wenn der Chor gleich in Reihen und Gliedern geordnet die Örcheftra betrat
Page 351 - Pantomimen weichen mußte und auf der Bühne nur Tanz und Musik gesehen und gehört wurde so wurde die Bühne selbst Thymele, und alle Bühnenkünstler, mochten sie Tragödien, «ssomövien, Atellanen, Pantomimen, Mimen darstellen, ohne Unterschied Thymeliker genannt. Vetter ^neecl. l, p. 292. «. v. »«ß«m<^n».
Page 492 - Zustände» und Interessen des Staates und seinen vorzüglichsten Lenkern schenkten theils in der Wahl der Mythen und ihrer Anwendung auf die Gegenwart theils auch in besondern Anspielungen durch Worte und Charakterschilderung aus. Diese Anspielungen mit Bestimmtheit nachzuweisen ist oft schwierig! denn da nur in wenigen Fällen uns die An» gaben alter Erklärer oder die sichere Kenntniß der Aufführungszelt hieb« untnstützen fo beruht die Annahme solcher Hindeutungen häufig auf Ver
Page 382 - Innerlichkeit, an Reichthum und Innigkeit der Empfindung. Sein Stoff ist im Ganzen ein beschränkter . das idealisch aufgefaßte Landleben, der Friede, und ganz bes. die Liebe, und auch von dieser mehr die Seite des Leids al« die der Luft, letztere vorzugsweise in der Form der Sehnsucht und Phantasie. Und doch welch» Manchfaltigkeit von Stimmungen und Anschauungen herrscht in den tibullischen Elegien!
Page 395 - Piymphius bildet Aus diesen beiden Quellen fliesst der von den Alten ganz unbeachtet gelassene westliche Hauptarm erst in nordöstlicher, dann in südlicher, endlich in östlicher Richtung wohl an 35 g. M., ehe er sich mit dem östlichen Hauptarme 500 Stad.

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